Grenzenlose Kreativität - Spende erleichtert Anschaffung von 3D-Drucker in der Plan.Bar
Staunend stehen Martina Anders und Thore Reincke vor dem kleinen Apparat in der Seesener Plan.Bar. Der 3D-Drucker summt leise, während in seinem Innern ein Logik-Puzzle entsteht. Der Plan.Bar-Mitarbeiter hat es für Martina Anders vorbereitet, denn sie hat die Anschaffung der Maschine zu einem wesentlichen Teil unterstützt.
Etwa 750 Euro habe das Gerät gekostet, berichtet Thore Reincke. Dass Martina Anders sich mit mehr als der Hälfte an den Ausgaben beteiligte, ist zu einem großen Teil den Patienten ihrer Physiotherapie-Praxis zu verdanken. In der Adventszeit hatte sie eine Spendenbüchse aufgestellt. „Wir haben trotzdem noch sehr viel Schokolade bekommen“, sagt sie und lacht. Aber viele ließen auch etwas Kleingeld da, und die Büchse füllte sich.
„Die Vorteile eines 3D-Druckers sind die prinzipiell grenzenlosen Möglichkeiten“ erklärt Thore Reincke. Kreativ sein, ohne Einschränkungen. Für „normale Anwender“ gibt es unzählige Vorlagen, die online verfügbar sind. Neben dem Logik-Puzzle wurde in der Plan.Bar auch schon mit Schlüsselanhängern (gut geeignet für die kleinere Serienproduktionen), einer Aufbewahrungsbox für die SD-Karten der Spielkonsole (endlich Ordnung) und Handy-Halterungen (zusammenklappbar) experimentiert.