Wirtschaftsförderung unterwegs bei Chancen für den Mittelstand: Dialog und regionale Vernetzung in Clausthal-Zellerfeld
Unter dem Thema „Investitionen ermöglichen: Wachstumsperspektiven für den Mittelstand“ fand am Montag, den 18. Mai 2026, eine Informations- und Dialogveranstaltung in Clausthal-Zellerfeld statt. Das von der NBank und dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen organisierte Treffen bei der Sympatec GmbH brachte Akteure aus Politik, Wirtschaft und regionalen Institutionen zusammen, um über Rahmenbedingungen für mittelständische Investitionen zu beraten.
Unternehmensbesichtigung bei der Sympatec GmbH
Die Veranstaltung begann mit einer Besichtigung der Sympatec GmbH. Der Rundgang verdeutlichte die Rolle des Unternehmens als regionaler Arbeitgeber. Der Betrieb bindet Arbeitskräfte aus unterschiedlichen Fachrichtungen an den Standort – dazu gehören die Bereiche Wissenschaft und Technik ebenso wie das Handwerk und die Administration.
Wirtschaftliche Tätigkeit in der Fläche
Nach der offiziellen Begrüßung durch den NBank-Vorstandsvorsitzenden Michael Kiesewetter folgte ein Impuls des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Grant Hendrik Tonne. Er brachte offensichtliche Herausforderungen auf den Punkt, betonte aber auch unsere Stärken in Niedersachsen sowie den Fakt, dass gut zwei Drittel der wirtschaftlichen Wertschöpfung nicht in den urbanen Zentren, sondern in der Fläche, also im ländlichen Raum, generiert werden. Die Stärkung der dort ansässigen Unternehmen ist daher eine wichtige Aufgabe für die gesamte Landesentwicklung
In der anschließenden Panel-Diskussion – besetzt mit Vertretern der NBank, der Handwerkskammer, der IHK Braunschweig sowie der Wirtschaftsförderung Region Goslar (WiReGo) – wurden die Kernfragen des Mittelstands intensiv beleuchtet.
Ein zentrales Fazit des Abends: Den Entscheidungsträgern aus Politik und Förderpraxis ist bewusst, dass die Förderlandschaft und das Antragsverfahren noch immer einem Dschungel gleicht. Jörg Aßmann von der Wirego bentont, dass das Tagesgeschäft stark durch Beratung der Unternehmen durch mehrere Vollzeitkräfte geprägt ist. Der Bürokratieabbau ist dabei ein großer Aspekt. Und auch hier sind Verbesserungen zu erkennen. So muss nicht mehr jeder Antrag digital ausgefüllt werden und trotzdem noch den Postweg nehmen. Mittlerweile sind ein Großteil der Antragsverfahren vollständig digitalisiert.
Was haben wir für unseren Standort mitgenommen?
Das abschließende Get-Together wurde für den fachlichen Austausch und das Netzwerken genutzt. Für die Wirtschaftsförderung bot die Veranstaltung den direkten Zugang zu den Beratungsangeboten der anwesenden Partner, um unserer Unternehmen vor Ort in Seesen weiterhin gezielt bei Investitions- und Entwicklungsfragen zu unterstützen.
Sie sind Unternehmer und benötigen qualifizierte Beratung zu möglichen Unterstützungsangeboten? Dann nehmen Sie gerne über 05381 75 278 oder via klapproth@seesen.de Kontakt auf. Wir vermitteln Sie gerne zu den entsprechenden Partnern.