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Theaterspielzeit endet mit bissiger Komödie - "Kalter Weißer Mann"

Mit einer Komödie endet am Dienstag, 28. April, die laufende Spielzeit des Theaters in der Aula. Um 20 Uhr beginnt die Vorstellung von „KALTER WEISSER MANN“. Zuschauer dürfen sich auf eine bissige Satire freuen, denn die Autoren des Stücks sind niemand Geringeres als Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die in der vergangenen Saison bereits mit dem Stück „Extrawurst“ für Gelächter auf den Rängen sorgten.

Bild vergrößern: Kalter weißer Mann (2) Konzertdirektion Landgraf © Konzertdirektion Landgraf
Kalter weißer Mann (2)
Konzertdirektion Landgraf © Konzertdirektion Landgraf

Worum es geht: Der Patriarch eines mittelständischen Unternehmens ist gestorben und die Belegschaft möchte für die Trauerfeier einen Kranz spenden. So weit – so ungewöhnlich. Wäre da nicht der kleine Umstand, dass die Beschäftigten die Kranzschleife mit der Aufschrift „Deine Mitarbeiter“ bedrucken lassen wollen.

Ein Affront gegen die weiblichen Anteile der Belegschaft, die sich durch das fehlende Gendern ausgeschlossen fühlen – allen voran die Leiterin des Marketings, der „woke“ Social-Media-Chef, die Praktikantin und natürlich die Assistentin des verstorbenen Geschäftsführers. Die Fronten sind derart unversöhnlich, dass nicht einmal der Pfarrer, als Zeremonienmeister der Trauerfeier, in der Lage ist, unter ihnen zu vermitteln.

Mit gewohnt scharfzüngigem Wortwitz und sozialpsychologischer Finesse lassen die Autoren die Trauerfeier zur wahrscheinlich lustigsten Beisetzung aller Zeiten eskalieren.

Karten zum Preis von 20 Euro pro Person (erm. 7,50 Euro) gibt es beim Städtischen Fachbereich für Kultur und Wirtschaftsförderung im Jacobson-Haus oder online unter https://reservix.de

22.04.2026