Materialermüdung im Regenwasserkanal - Rhüdener Gehweg wird in diesem Frühjahr komplett saniert
Die Lebensdauer eines Regenwasserkanals liegt Schätzungen zufolge bei etwa 50 bis 100 Jahren. Früher wurden überwiegend Gussrohre verbaut, heute sind die meisten unterirdisch verlaufenden Rohre aus Beton oder Kunststoff gefertigt. Doch egal, wie weit der technische Fortschritt in punkto Materialien gediehen ist, eines ist gewiss: Kein menschengemachtes Bauwerk hält ewig.
In Rhüden ist der Gehweg zwischen den Straßen „Am Berge“ und „Lappenberg“ zum Teil gesperrt, weil der dort verlaufende Regenwasserkanal an einer Stelle eingebrochen war. Eine nähere Untersuchung mittels Kamerabefahrung hatte ergeben, dass weitere Abschnitte von der Materialermüdung betroffen sind. Am Ende blieb der Stadt kaum etwas anderes übrig, als die etwa 60 Meter lange Verbindung in diesem Kanalabschnitt komplett neu zu errichten.
Die Bauarbeiten werden – je nach Wetterlage – bald beginnen können. In dem Zuge wird dann auch die vorhandene Asphaltdecke rückgebaut und durch eine Pflasterung ersetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 70.000 Euro. Die erforderlichen Mittel stehen im Budget für Unterhaltungsmaßnahmen der Abwasserbeseitigung zur Verfügung.