Gemeinsam mehr als 90 Berufsjahre im Dienst der Gesellschaft - Stadt Seesen verabschiedet Uwe Eine und Rainer Göbel in den Ruhestand
Seien wir ehrlich! Einen Hausmeister – so wie damals in unserer Grundschule – hätten wir doch zumindest hin und wieder alle mal ganz gern fürs Private. Er kümmert sich um die Gartenarbeit. Er weiß Rat, wenn das Klo verstopft ist. Und sein Schlüsselbund ist so umfangreich, dass er selbst für den hintersten Winkel alles griffbereit hat. Kurz: Ein Schulhausmeister sorgt dafür, dass alles läuft.
Bei der Stadt Seesen sind jetzt gleich zwei Hausmeister zum Jahresende in den Rentenstand eingetreten. In einer Feierstunde im Rathaus verabschiedete sich Bürgermeister Erik Homann im Namen der Stadt von den Hausmeistern der Grundschulen Am Schildberg und Münchehof: den Kollegen Rainer Göbel und Uwe Eine.
Die beiden Mitarbeiter sind aufs Engste mit der Stadt Seesen verbunden. Uwe Eine hat 1979 seinen Dienst beim Baubetriebshof der Stadt begonnen. Rainer Göbel folgte ein Jahr später, ebenfalls beim Baubetriebshof. Gemeinsam blicken sie auf mehr als 90 Arbeitsjahre im öffentlichen Dienst zurück – eine Zahl, die man kurz auf sich wirken lassen muss.
Rainer Göbel hat die meiste Zeit seines Berufslebens auf dem Baubetriebshof verbracht. Erst im Jahr 2020 wechselte er von dort zur Grundschule Am Schildberg, um dort den Posten des Hausmeisters zu übernehmen. Für den handwerklich geschickten Mitarbeiter eine neue Herausforderung, in die er sich aber mit seiner umfangreichen Erfahrung vom Bauhof schnell einarbeitet.
Uwe Eine wechselte bereits im Jahr 2004 an die Grundschule Münchehof – und damit genau dem Jahr seines 25-jährigen Dienstjubiläums bei der Stadt Seesen. Mit den darauffolgenden 21 Jahren als Hausmeister halten sich die beiden Stationen seines langen Berufslebens nahezu die Waage.
Bürgermeister Erik Homann und weitere zur Abschiedsfeier eingeladene Kollegen, zollten dem jahrzehntelangen Einsatz von Rainer Göbel und Uwe Eine größten Respekt und Anerkennung.: „Indem sie ihr komplettes Berufsleben in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben, haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bürger sich auf ihre Stadt verlassen können.“
Oder, wie man bei (Schul-)Hausmeistern sagt: Sie sorgen dafür, dass alles läuft.