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41 Jahre Kita Am Spottberg gehen zu Ende - Erzieherin Karina Birkner in Ruhestand verabschiedet

Eine große Verabschiedung mit allen Kindern wäre ihr vermutlich zu nahe gegangen, sagt Karina Birkner. Nach 41 Jahren als Erzieherin verlässt sie die Kita Am Spottberg und geht zum Jahreswechsel in den Ruhestand. Es ist an der Zeit – und trotzdem nicht ganz einfach.

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Karina Birkner

„Der Wechsel vom Berufsleben in die Rente ist einer der größten Neuanfänge im Leben“, sagte Bürgermeister Erik Homann an Karina Birkner gewandt, „deshalb ist es uns ganz besonders wichtig, Sie im Rahmen einer feierlichen Zusammenzukunft zu verabschieden.“

Fester Bestandteil der Verabschiedungszeremonie ist der gemeinsame Rückblick auf die geleistete Arbeit. 1984 ist Karina Birkner als ausgebildete Erzieherin zur Stadt gekommen. In der Kita Am Spottberg hat sie in den Gruppen gearbeitet und für einige Jahre das Team der Kinderkrippe geleitet.

In den Jahren habe sich eine Menge geändert, erzählt Karina Birkner. Der Beruf der Erzieherin ist anspruchsvoller geworden, Fortbildungen ein fester Bestandteil im Jahreskalender. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Verständigung mit den Kindern sei aber stets der gleiche geblieben: „Das Wichtigste ist es, den Kindern das Gefühl von Geborgenheit vermitteln.“

Erik Homann, dessen Kinder selbst die Kita Am Spottberg besucht hatten, bestätigte das und lobte die Arbeit des gesamten Teams. Er habe bei seinen Kindern jederzeit das Gefühl gehabt, dass sich diese in der Einrichtung sehr gut aufgehoben fühlen – eben, weil die Spottberg-Erzieher ihren Beruf mit so viel Einsatz und Sachverstand ausüben.

Mit dem Eintritt von Karina Birkner in den Ruhestand verliert die Stadt Seesen und insbesondere das Team der Kita Am Spottberg eine lang erfahrene, bestens ausgebildete Fachkraft im pädagogischen Bereich. Aber Karina Birkner hinterlässt noch ein anderes Erbe: Mit ihrer herzlichen Art, den Job der Erzieherin auszuüben, hat sie anderen gezeigt, wie schön diese Arbeit ist – und damit vielleicht dazu beigetragen, dass junge Menschen beruflich in ihre Fußstapfen treten.

21.11.2025