Umstellung der Uhren auf Winterzeit hat auch Auswirkungen auf die Laternenbeleuchtung von Straßen und Plätzen
Am Wochenende, genauer in der Nacht zu Sonntag, werden in Deutschland wieder die Uhren umgestellt. Mit Beginn der Winterzeit müssen die Zeiger um eine Stunde zurückgestellt werden. In der Folge wird es abends früher dunkel und morgens früher hell. Das hat auch Auswirkungen auf die Straßenbeleuchtung, die Plätze, Wege und Straßen beleuchtet und die Sicherheit für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer erhöht.
Insgesamt verfügt die Stadt Seesen mitsamt der umliegenden Ortsteile über nahezu 2600 Straßenlaternen. In festgelegten Bereichen brennt ein Teil die ganze Nacht, in anderen Gebieten werden die Laternen von 0.00 Uhr bis 5.30 Uhr ausgeschaltet. Die Leitungen und Laternen sind Eigentum der Stadt Seesen – aber die HarzEnergie kümmert sich um die Instandhaltung und Wartung der Leuchtmittel.
Viele von ihnen sind mittlerweile auf die moderne LED-Technik umgestellt. Während im Jahr 2014 noch 748 Millionen Kilowattstunden (kwh) anfielen, sind es im vergangenen Jahr nur noch 442 Millionen kwh gewesen. Die Energieersparnis macht sich auch in der Kostenrechnung deutlich bemerkbar: Während die Stromkosten im Jahr 2014 noch mit etwa 165.000 Euro pro Jahr zu Buche schlugen, mussten für das Jahr 2024 nur noch rund 100.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt aufgewendet werden. Und das, während die Preise für Elektrizität in den vergangenen Jahren deutlich angezogen haben…
Kommunen sind nach gesetzlichen Vorschriften verpflichtet, für Fußgänger und Fahrzeugführer geeignete Bedingungen bei Dunkelheit zu schaffen. Dabei steht vor allem die Verkehrssicherung im Vordergrund. Aber nicht nur. Eine bedarfsgerechte Beleuchtung erhöht die Lebensqualität eines Ortes. Die Lichter sorgen für eine bessere Orientierung und verleihen der Stadt eine lebendige Atmosphäre.
Werden im Oktober und März die Uhren auf Winter- beziehungsweise Sommerzeit umgestellt, werden auch die Lampen entsprechend den neuen Hell-Dunkel-Verhältnissen angepasst. Verantwortlich dafür ist die Harz Energie. Die Umstellung „auf Winterbetrieb“ erfolgt in der zuständigen Zentrale. Von dort werden die neuen Schaltrhythmen dann an die Außenstellen verteilt.