Verlässlich und bürgernah - Daniela Porschke und Andreas Froböse für 40 Dienstjahre bei der Stadt Seesen geehrt
Da konnte der Bürgermeister gleich doppelt gratulieren. Bei einer gemeinsamen Feierstunde im Rathaus bedankte sich Erik Homann bei Daniela Porschke und Andreas Froböse für 40 Jahre im Dienst der Stadt und ihrer Bürger. Beide hatten 1985 ihren Dienst bei der Stadt begonnen und arbeiteten nach Abschluss ihrer Ausbildung eine Zeit lang gemeinsam in der Hauptabteilung des Rathauses. Andreas Froböse wechselte später ins Bauamt, Daniela Porschke in die Personalabteilung. Ihr Jubiläum wollten sie dennoch zusammen feiern.
„Wir haben damals noch auf der Schreibmaschine getippt“, erinnert sich Andreas Froböse an seine ersten Jahre bei der Stadt. Kam es dann mal vor, dass ein Fehler oder eine Änderung im untersten Bereich der Seite auftrat, habe man auch schon mal zur Schere gegriffen und den Rest mit dem Kopierer erledigt. Keine Frage – in 40 Jahren ist im Job viel passiert.
Daniela Porschke ist ihrem Fachbereich treu geblieben, hat sich innerhalb dessen aber schon lang auf die Personalangelegenheiten spezialisiert. „Fortbildungen sind enorm wichtig, um beruflich auf dem Laufenden zu bleiben“, sagt sie.
Ihren Arbeitsplatz bei der Stadt hatte sie schon als Schülerin bei einem Praktikum in die engere Wahl genommen. Sie habe damals die Möglichkeit gehabt, eine Fachschule zu besuchen oder als Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten ins Berufsleben einzusteigen. Und eigentlich hatte sie schon fest mit der Fachschule geplant. „Meine Bewerbung bei der Stadt war die einzige, die ich überhaupt geschrieben habe“, erzählt sie lachend. Heute – 40 Jahre später ist Daniela Porschke aus dem Personalbüro kaum wegzudenken. Bei Anfragen zum Tarif-, Steuer- oder Sozialversicherungsrecht ist sie nicht nur fachkundig. Mit ihrer geduldigen Art versteht sie es auch, den Zahlen einen Sinn zu verleihen und den Kollegen offene Fragen zur Abrechnung verständlich zu erklären.
Andreas Froböse weiß aus seiner langjährigen Berufserfahrung, dass auch kleine Projekte mit großem Aufwand verbunden sein können. Manchmal könne es einfacher sein, ein ganzes Baugebiet zu planen als einen vermeintlich kleinen Parkplatz. So geschehen beim Neubau der Parkflächen an der Schildautalklinik. Im Zusammenspiel mit zahlreichen Beteiligten mussten verschiedenste Belange und Interessen koordiniert werden, anders wäre die Realisierung des Vorhabens nicht möglich gewesen – „ein hartes Stück Arbeit“, erinnert sich Andreas Froböse.
Bürgermeister Erik Homann bedankte sich bei den Kollegen und zeichnete sie mit einer Urkunde aus. Menschen wie ihnen, die seit so vielen Jahren verantwortungsvoll und fachkundig ihren Job erledigen, sei es zu verdanken, dass die städtische Verwaltung verlässlich, serviceorientiert und bürgernah arbeitet.