Schwierigkeiten mit Passbildautomat im Rathaus - Kinderporträts besser woanders erstellen lassen
Der Automat zur Erstellung digitaler Passbilder, der von der Bundesdruckerei empfohlen wurde, weist bei Menschen mit geringer Größe einige Mängel auf. Wie mehrere Kommunen berichten, kommt es besonders bei Kinderfotos oft zu Schwierigkeiten bei der Erstellung von Aufnahmen. Auch die Stadt Seesen war der Empfehlung der Bundesdruckerei gefolgt und hatte sich ein solches Gerät zugelegt.
Da man jetzt aber mehrfach habe feststellen müssen, dass die Bilder unter Umständen einfach nicht nutzbar sind, sei der Entschluss erfolgt, Eltern, die einen Pass oder Ausweis für ein Kind beantragen möchten, zu empfehlen, die Bilder woanders erstellen zu lassen. „Gerade vor dem Hintergrund, dass mit den bevorstehenden Sommerferien auch die Haupt-Reisezeit beginnt, ist es sinnvoll, die Passbilder von einem Fotostudio oder anderen Dienstleister erstellen zu lassen“, heißt es aus dem Bürgerbüro der Stadt. Dabei ist darauf zu achten, dass Passbilder nur in digitaler Form und von lizensierten Dienstleistern akzeptiert werden können – so schreibt es ein Bundesgesetz seit wenigen Wochen vor.
Wer hingegen erwachsen ist beziehungsweise eine Größe von mehr als 130 Zentimetern erreicht, kann die Bilder im Rathaus erstellen lassen, ohne mit Schwierigkeiten rechnen zu müssen. Wie es von der Bundesdruckerei heißt, arbeite man daran, die Probleme durch ein Software-Update zu beheben.