Städtischer Baubetriebshof erneuert wichtige Fahrzeuge im Fuhrpark
Rund 20 Fahrzeuge umfasst die Flotte des städtischen Baubetriebshofs. Drei von ihnen mussten jetzt aufgrund ihres Alters aussortiert und durch Neuanschaffungen ersetzt werden: ein Unimog, eine Pritsche und ein Radlader.
„Der VW-Crafter (der Prischenwagen) ist ein Serienmodell. Die beiden anderen Fahrzeuge sind genau nach unseren Bedürfnissen konfiguriert worden“, erklärt Thorsten Vollbrecht, Leiter des städtischen Baubetriebshofs.
Vor allem der Unimog hat es in sich. Muss er auch – schließlich ist er nicht nur die Allzweck-Waffe des Bauhofs, sondern auch an mindestens 300 Tagen im Jahr im Einsatz. Für den Sommer kann ein Mähwerk angeschlossen werden, im Winter wird ein Schneepflug montiert. Neben den erforderlichen Aufnahmen am Fahrzeug gibt es zudem ein besonderes System, mit dem die Achse stabilisiert werden kann. Und da der Unimog bei beiden Aufgaben – Mäharbeiten und Schneeräumung – ständig vor- und zurücksetzen muss, kann er diese Fahrmanöver ohne Schaltung ausüben. Das schont das Getriebe und sorgt für eine längere Lebensdauer.
Auch der Radlader ist mit seiner Sonderausstattung nicht „von der Stange“. Mit seiner längeren Schwinge und den flexiblen Schaufelfunktionen erleichtert er den Mitarbeitern des Bauhofs das Beladen von LKW und den Transport von Schüttgut und Paletten. Für die Fahrzeuge gilt, dass sowohl der große Führerschein notwendig ist wie auch eine schriftliche Einweisung in die Handhabung der Maschinen an Bord.
Für die ausgedienten Fahrzeuge aus dem Fuhrpark wird jetzt ein neuer Besitzer gesucht. „Zwar sind die Fahrzeuge für unsere Bedürfnisse veraltet – aber sie sind top gepflegt und bestens gewartet“, versichert Bauhofleiter Thorsten Vollbrecht. „Wir hoffen, dass wir bei der anstehenden Versteigerung noch einen guten Preis dafür erzielen.“