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Betriebspraktikum bei der Stadtverwaltung ermöglicht Schülern Einblick in ein interessantes Aufgabengebiet

„Arbeit statt Schule“ heißt es kurz vor Ende des Halbjahres für die elften Klassen des Jacobson-Gymnasiums. Im Rahmen eines Betriebspraktikums dürfen die Schüler in einem Unternehmen ihrer Wahl hospitieren und einen Eindruck gewinnen, welche Laufbahn nach Beendigung der Schulzeit für sie infrage kommen könnte. Linda Hase, Mika Hopp und Nicolas Probst haben sich für die Seesener Stadtverwaltung entschieden. „Eine gute Wahl“, wie sie kurz vor Ende ihrer Praktikumszeit übereinstimmend berichten.

Mika Hopp hat in den Abteilungen Bauwesen, Finanzen und der Stadtbücherei hospitiert. „Die Mischung macht´s“, bilanziert er kurz vorm Ende seines Praktikums. Er habe viele Erkenntnisse gewonnen, die ihm so vorher nicht bewusst gewesen seien. Bei seinem Praktikum konnte er viel Einblick „hinter die Kulissen“ nehmen und blickt auf „eine interessante Zeit bei der Stadtverwaltung“ zurück. Und schließlich gebe es in der Verwaltung ganz unterschiedliche Aufgabenfelder, sodass man eine Menge Möglichkeiten habe.

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Schulpraktikum2

Die Möglichkeiten, die digitale Welt zu bieten hat, faszinieren Nicolas Probst. Aus diesem Grund hatte er bei seiner Bewerbung darum gebeten, die kompletten drei Wochen in der IT-Abteilung der Stadtverwaltung zu bleiben. Weil der 16-Jährige sich in der Materie gut auskennt, darf er einige Aufgaben – unter Anleitung – selbst übernehmen. So hat er bereits auf einigen PCs das Betriebssystem neu installiert und bei Außenterminen auch einigen Smartboards in den Grundschulen der Stadt ein Update verpasst. „Ich finde es gut, dass ich bei meinem Praktikum auch selbst etwas machen darf“, sagt er.

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Schulpraktikum3

Auch Linda Hase, die bei der städtischen Jugendpflege hospitiert, fühlt sich mit ihrem Praktikum bei der Stadt Seesen sehr wohl. Während vorher Marketing ganz oben auf der Liste ihrer Berufswünsche stand, ist sie jetzt auch an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessiert: „Das Praktikum hat auf jeden Fall neue Perspektiven eröffnet.“ Denn schließlich sei in diesem Bereich ebenfalls jede Menge Kreativität gefragt. Neben der Planung eines Kino-Nachmittags hat die Schülerin zum Beispiel auch das Ankündigungsplakat für die Veranstaltung entworfen.

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Schulpraktikum1

22.01.2025