Wegen Fortbildung: Bürgerdienste der Stadtverwaltung am 20. und 21. November nicht in vollem Umfang verfügbar
Von Mittwoch, 20. November, bis Donnerstag, 21. November, stehen die Mitarbeitenden des Fachbereichs 2 in der Seesener Stadtverwaltung nicht für Bürgerdienste zur Verfügung. Betroffen sind die Abteilungen für Ordnung und Gewerbeangelegenheiten, das Standesamt und das Bürgerbüro. Statt ihre Arbeit in den Büros zu erledigen, nehmen die Mitarbeitenden an einer Schulung teil, die den präventiven Umgang mit Konfliktsituationen vermittelt.
Sie kümmern sich um die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und sind für die Gefahrenabwehr und den Zivilschutz zuständig. Doch das passt nicht jedem. Die Mitarbeitenden des Seesener Ordnungsamts erleben immer wieder, dass ertappte Falschparker und illegale Müllentsorger ausfällig werden, zetern, sie verbal angreifen. Trotz solcher Attacken die Ruhe zu bewahren und die Sachlage auf der Vernunftebene zu klären, ist da manchmal leichter gesagt als getan.
Hilfreich ist da ein professionelles Training zum Umgang mit solchen Konfliktsituationen. In Schulungen zur Deeskalation kann man lernen, wie man solch schwierige Gesprächssituationen unter Kontrolle behält – oder im schlimmsten Fall – aus Gründen der Sicherheit abbricht und in einem anderen Rahmen weiterführt. Psychologen und Verhaltensforscher wissen seit langem, dass nicht nur die gesprochenen Inhalte eines Dialogs zählen, sondern dass auch der Anteil nonverbaler Signale eine entscheidende Rolle spielt.
Diese verschiedenen Elemente der Gesprächsführung in Konfliktsituationen kennenzulernen, um sie im Bedarfsfall anwenden und einsetzen zu können, ist eine wichtige Eigenschaft für den Alltag von Mitarbeitenden des städtischen Ordnungsamts. Und ein solches Konflikttraining will nun einmal gelernt und geübt sein. Schließlich geht es um die Aufrechterhaltung der Ordnung im gesellschaftlichen Miteinander.