Besondere Romantik bei der »Hochzeitsnacht im Museum«
Ein einmaliger Tag verdient ein außergewöhnliches Ambiente. Diesem Gedanken folgend, hatten die Standesbeamtinnen der Seesener Stadtverwaltung, eine besondere Idee: Laura Omiecina, Beate Bergmann und Patricia Schmidt planten die erste Hochzeitsnacht im Steinway-Saal des Städtischen Museums. Die altehrwürdigen Klavierflügel sorgen für den festlichen Rahmen, die einbrechende Dunkelheit setzt der Romantik das i-Tüpfelchen obenauf. Am Freitag war es dann so weit: Drei Paare gaben sich das Ja-Wort und werden diesen Tag – pardon, diese Nacht – vermutlich nie vergessen.
Der Legende nach hat Henry Steinway seinen ersten selbstgebauten Konzertflügel seiner Frau Juliane zur Vermählung geschenkt. Bei der Hochzeitsnacht im Stadtmuseum durfte zwar keine der Bräute das Klavier mit nach Hause nehmen – aber immerhin ließ Pianistin Claudia Schaare ihn erklingen und sorgte mit schwärmerischen Melodien für eine romantische Atmosphäre. Ergänzend dazu hatten die Standesbeamtinnen das Museum mit Kerzen, Blumen und Herzen geschmückt. Und auch der Freundeskreis des Museums hatte sich mit ganz viel Engagement eingebracht und sorgte für ein stilvolles Catering mit Sekt und Canapées.
So viel Emotionen kann selbst ein Brautpaar nur schwer verdauen – sodass manches Ja-Wort mit rührseliger Stimme ausgesprochen wurde. Selbst die Standesbeamtinnen bekundeten später, dass sie „Gänsehaut-Momente“ gehabt haben. Auch die Gäste der Brautpaare die die Zeremonie im und vorm Museum begleitet hatten, waren ergriffen von so viel Leidenschaft und Lebensfreude.
Im Standesamt der Stadt wird bereits jetzt überlegt, das Event „Hochzeitsnacht im Museum“ in absehbarer Zeit erneut aufzulegen. Es war ganz einfach zu schön, um es nicht zu wiederholen.