Sommer-Ferienpass der städtischen Jugendpflege mit rundum positiver Bilanz
Der Sommer-Ferienpass der Stadt ist mit dem Start ins neue Schuljahr zu Ende gegangen; und die Organisatoren, Stadtjugendpfleger Holger Maas und sein Team, ziehen eine rundum positive Bilanz. 48 unterschiedliche Kooperationspartner hatten ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt und gemeinsam ein Angebot von nahezu 150 Veranstaltungen geschaffen. Rein rechnerisch hatten die Kinder und Jugendlichen damit pro Ferientag die Wahl zwischen drei verschiedenen Veranstaltungen. Neben der Stadtjugendpflege hatten sich auch Vereine und ehrenamtliche Initiativen sowie einige Geschäftsleute am Ferienpass beteiligt.
Das Interesse war gewaltig: Drei Viertel der gesamten Angebotspalette waren bis auf den letzten Platz ausgebucht, berichtet Holger Maas. Die Mehrzahl der angebotenen Veranstaltungen hatte einen festen Termin. Aber es gab auch einige freie Angebote. So konnten die Kinder und Jugendlichen beispielsweise kostenlos oder zu stark reduzierten Preisen die Seesener Freibäder besuchen, Minigolf spielen oder Eis essen gehen. Und auch die Vielfalt der Interessen konnte sich sehen lassen: Sport- und Kreativangebote waren am stärksten vertreten, aber auch die Bereiche Natur und Umwelt, Ausflugsfahrten sowie Spiel und Spaß standen ebenfalls regelmäßig im Veranstaltungskalender.
Ähnlich variierte die Größe der Teilnehmerzahl pro Aktion. Die großen Ausflugsfahrten füllten mit 48 Teilnehmenden ganze Reisebusse, die Kleingruppen waren mit vier Kindern schon etwas beschaulicher. Rekordhalter in der Zahl war, wie üblich, das große Spielfest zum Ferienstart auf der Wiese vorm Städtischen Museum mit mehreren hundert Kindern und Jugendlichen.
„Zentrales Element in der Kinder- und Jugendförderung der Stadt“
Stadtjugendpfleger Holger Maas räumt offen ein, dass seine Ressourcen am Ende des sechswöchigen Ferienpasses ganz schön aufgebraucht sind. Viele der Aktionen wurden von der Stadt selbst begleitet, bei anderen hat sie die durchführenden Veranstalter unterstützt. Alle sind sich in einem Punkt absolut einig: „Der Ferienpass ist ein zentrales Element in der Kinder- und Jugendförderung der Stadt.“
Jetzt geht die pädagogische Arbeit in den einzelnen Jugendräumen der Kernstadt und den Dörfern weiter. Die dort stattfindenden Angebote und Veranstaltungen werden zu einem großen Teil durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ermöglicht und begleitet. Eine große Erleichterung für die hauptamtlichen Kräfte – denn, wie eine alte Trainerweisheit sagt: „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel.“
Schon bald beginnen die ersten Planungen für den Sommerferienpass 2025. Und weil dieser im kommenden Jahr sein 50. Jubiläum feiert, wird Holger Maas – sowie die vielen Unterstützer des Ferienpasses aus Vereinen, Verbänden, Wirtschaft und Sport – wieder einmal alle Hände voll zu tun haben. Im ständigen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen der Stadt.