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Rathaus versorgt sich bald selbst mit Strom - Bürgerbüro am 21. Juni geschlossen

Rund 100 Quadratmeter groß sind die neuen Photovoltaikanlagen auf dem Seesener Rathaus und dem dazugehörigen Nebengebäude. Bei ausreichendem Sonnenschein können sie im Verlauf eines Jahres etwa 20.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem ungefähren Energiebedarf von vier Familienhaushalten. Für die energetische Bilanz der Stadtverwaltung bedeutet das, künftig bis zu einem Viertel des Verbrauchs aus eigener Kraft decken zu können.  

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Photovoltaik Rathaus1

„Da bei uns überwiegend tagsüber gearbeitet wird, wird die durch die Sonne erzeugte Energie direkt verbraucht“, sagt Sascha Jacobs, Abteilungsleiter für den Fachbereich Hochbau in der Stadtverwaltung. „So konnten wir uns die hohen Mehrkosten für ein Speichermedium sparen.“

Denkmalschutz des Rathauses bleibt gewahrt

Vor wenigen Tagen wurden die Installationen auf dem Dach abgeschlossen. Die Solarmodule sind von der Straße nicht sichtbar – nur die zum Innenhof zeigenden Dachflächen wurden bestückt. So bleibt nicht nur der Denkmalschutz des geschichtsträchtigen Hauses gewahrt – auch die geographische Ausrichtung eignet sich perfekt: Die Photovoltaik-Paneele zeigen nach Süden beziehungsweise Südwesten und können somit besonders viel Sonnenkraft verwertbar machen.

Für die Bauarbeiten beginnt jetzt die finale Phase. Der Wechselrichter auf dem Dachboden wird mit der Hauptzähleranlage im Keller verkabelt. Dann kann die Anlage in Betrieb genommen werden.

Bürgerbüro am 21. Juni für Publikumsverkehr geschlossen

Seesenerinnen und Seesener, die noch ihre Reisedokumente für den Sommerurlaub abholen möchten oder andere Besorgungen im Bürgerbüro zu erledigen haben, sollten sich Freitag, den 21. Juni, in ihrem Kalender notieren. Um einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten zu gewährleisten, bleibt das Bürgerbüro an diesem Datum für den Publikumsverkehr geschlossen.

14.06.2024