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Dorfentwicklung

Dorfentwicklung in der Dorfregion Seesen

Die neun Ortschaften Bilderlahe, Bornhausen, Engelade, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg, Mechtshausen, Münchehof und Rhüden sind gemeinsam als Dorfregion Seesen in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Derzeit erarbeiten wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Dorfentwicklungsplan – die Grundlage für die Förderung künftiger Projekte. Schon jetzt können kleinere Vorhaben über die Kleinstprojekt-Förderung unterstützt werden.

Bild vergrößern: Logo der Dorfregion Seesen
Logo der Dorfregion Seesen

 

Startseminar

Jetzt anmelden: Startseminar am 21. und 22. August 2026

Nach der ersten Bürgerversammlung am 16.06.2026 folgt der nächste Schritt zum Dorfentwicklungsplan. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Dorfregion.

  • Teil 1: Freitag, 21.08.2026, 16:45 Uhr, Haus der Vereine Rhüden, An der Schule 3
  • Teil 2: Samstag, 22.08.2026, 08:00 Uhr, gemeinsame Busabfahrt ab Parkplatz Schützenplatz, Schützenplatz 3, Seesen – Exkursion nach Ottenstein

Am ersten Abend erarbeiten wir die Stärken der Dorfregion, am zweiten Tag besichtigen wir umgesetzte Beispielprojekte und entwickeln Ziele für unsere gemeinsame Zukunft. Die Teilnahme an beiden Tagen ist vorgesehen.

Anmeldung bis zum 14. August 2026 bei Jonas Mühleck, mensch und region: 0511 4444-54, muehleck@mensch-und-region.de.

Hier finden Sie die Einladung zum Startseminar sowie den Ablaufplan.

Kleinstprojekte

Bis zu 2.500 Euro für Ihre Idee im Dorf!

Eine Sitzbank, eine Informationstafel, eine Pflanzaktion, Fledermauskästen: Kleine Vorhaben, die der Dorfgemeinschaft zugutekommen, können schon jetzt gefördert werden – noch bevor der Dorfentwicklungsplan fertig ist.

Auf einen Blick:

  • Zuschuss: höchstens 2.500 Euro je Projekt
  • Fördersätze der förderfähigen Nettokosten: Privatpersonen 40 %, gemeinnützige Organisationen 75 %, juristische Personen des öffentlichen Rechts 45 %; die Stadt Seesen steuert mindestens 10 % hinzu
  • Gesamtinvestition: höchstens 12.500 Euro
  • Nur in den neun Ortschaften der Dorfregion
  • Einreichungsfrist der aktuellen Auswahlrunde: 30. September 2026

Drei Voraussetzungen – alle müssen erfüllt sein:

  1. Das Vorhaben wirkt nicht allein zugunsten der antragstellenden Person oder Organisation.
  2. Es stärkt die eigenverantwortliche dörfliche Entwicklung.
  3. Es stärkt die lokale Identität.

Wichtig: Bitte noch nicht beginnen! 

Gefördert werden nur Vorhaben, die zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht begonnen wurden (Nr. 9.4 ZILE-Richtlinie). Warten Sie den Zuwendungsbescheid der Stadt Seesen ab, bevor Sie kaufen oder beauftragen.

So läuft es ab:

  1. Sprechen Sie uns frühzeitig an. Wir prüfen gemeinsam, ob Ihre Idee passt.
  2. Sie reichen den Projektsteckbrief mit Kostenschätzung und Angeboten ein.
  3. Die Steuerungsgruppe entscheidet; bei positivem Votum stellt die Stadt Seesen den Antrag beim Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig.
  4. Nach dem Zuwendungsbescheid setzen Sie das Projekt um. Sie legen die Kosten zunächst aus; nach Prüfung der Nachweise zahlt die Stadt Seesen den Zuschuss aus.

Was kann als Kleinstprojekt gefördert werden und was nicht?

Gefördert werden können

  • Investive Vorhaben, die der Dorfgemeinschaft zugutekommen – zum Beispiel Sitz- und Mitfahrbänke, Informationstafeln, Pflanzaktionen, Fledermauskästen, Sonnensegel
  • Erforderliche Dienstleistungen, wenn sie unmittelbar zur Umsetzung des Vorhabens gehören
  • Eigenleistungen der Bürgerinnen und Bürger, sofern sie im Steckbrief nach Material und Arbeitszeit aufgeschlüsselt sind

Nicht gefördert werden

  • Vorhaben, die bereits begonnen wurden
  • Laufende Betriebs- und Unterhaltungskosten
  • Saalmieten, Qualifizierungen und Gebühren
  • Vorhaben, die allein der antragstellenden Person oder Organisation nutzen
  • Vorhaben außerhalb der neun Ortschaften
  • Die Umsatzsteuer – gefördert werden die Nettokosten

Nicht sicher, ob Ihre Idee passt? Fragen Sie einfach nach. Eine kurze Rückfrage vorab erspart Ihnen im Zweifel viel Arbeit.

Der Weg zum Dorfentwicklungsplan

Zur Dorfregion Seesen gehören die Ortschaften Bilderlahe, Bornhausen, Engelade, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg, Mechtshausen, Münchehof und Rhüden. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Entwicklung gemeinsam zu planen und Fördermittel des Landes Niedersachsen zu nutzen.

Das Dorfentwicklungsprogramm richtet sich auf den vorhandenen baulichen Bestand und das dörfliche Gemeinschaftsleben. Nicht zur Förderkulisse gehören die Kernstadt Seesen sowie Neubau-, Gewerbe- und Industriegebiete.

  • 2023 – Bürgerbeteiligung, Ideensammlung und Antragstellung durch die Stadt Seesen
  • 2024 – Aufnahme der Dorfregion Seesen in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen
  • seit 2026 – Erarbeitung des Dorfentwicklungsplans gemeinsam mit dem Planungsbüro mensch und region
  • 16.06.2026 – Erste Bürgerversammlung in Kirchberg
  • 21. und 22.08.2026 – Startseminar in Rhüden und Ottenstein ←Hier stehen wir aktuell!
  • anschließend – Arbeit in den Handlungsfeldern, Beteiligung der Träger öffentlicher Belange
  • danach – Öffentliche Auslegung des Planentwurfs, Beschluss des Rates der Stadt Seesen
  • voraussichtlich Mitte 2027 – Anerkennung des Dorfentwicklungsplans durch das Amt für regionale Landesentwicklung

Was heißt das für Ihr Vorhaben? Größere investive Projekte, etwa an ortsbildprägender Bausubstanz oder an Dorfgemeinschaftseinrichtungen, können erst nach der Anerkennung des Dorfentwicklungsplans gefördert werden. Bis dahin steht die Kleinstprojekt-Förderung zur Verfügung. Wenn Sie ein größeres Vorhaben planen, sprechen Sie uns trotzdem frühzeitig an: Ideen, die jetzt in den Plan einfließen, haben es später in der Umsetzung leichter.

Nach Anerkennung des Dorfentwicklungsplans

Sobald der Dorfentwicklungsplan anerkannt ist, öffnet sich die eigentliche Förderung der Dorfentwicklung. Dann geht es nicht mehr nur um kleine Anschaffungen, sondern um Vorhaben, die ein Dorf über Jahre prägen. Antragsberechtigt sind dabei nicht nur die Stadt und Vereine, sondern ausdrücklich auch private Eigentümerinnen und Eigentümer.

Ortsbild und alte Bausubstanz: Wer ein ortsbildprägendes oder landschaftstypisches Gebäude erhält, saniert oder behutsam umgestaltet, kann dafür Unterstützung erhalten – Fachwerk ebenso wie Hofanlagen, Scheunen oder alte Nebengebäude. Dazugehörige Hof-, Garten- und Grünflächen zählen mit dazu.

Leerstand und neues Leben in alten Gebäuden: Ein leerstehendes Gebäude wieder nutzbar machen, eine ehemalige Hofstelle zu Wohnraum umbauen, eine alte Scheune für eine neue Nutzung herrichten: Genau solche Vorhaben stehen im Zentrum des Programms. Wo sich ein Gebäude nicht mehr halten lässt, kann auch der Abbruch gefördert werden – vorausgesetzt, es gibt eine Idee für die Fläche danach.

Orte der Begegnung: Dorfgemeinschaftshäuser, Vereinsräume, Mehrfunktionshäuser, in denen mehrere Angebote unter einem Dach zusammenkommen, bis hin zu gemeinschaftlich genutzten Arbeitsplätzen im Dorf.

Plätze, Wege und Freiflächen: Die Gestaltung von Dorfplätzen, Straßenräumen, Wegen und Ortsrändern, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte und der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse.

Freizeit, Sport und Naherholung: Sport- und Freizeiteinrichtungen für die Menschen vor Ort sowie Anlagen für die Naherholung.

Wie hoch sind die Zuschüsse?

Das hängt davon ab, wer den Antrag stellt und um welche Art von Vorhaben es geht. Gemeinnützige Organisationen werden anders gefördert als Privatpersonen und für jedes Vorhaben gibt es eine Obergrenze. Sprechen Sie uns an, wir rechnen Ihnen unverbindlich durch, was für Ihr Vorhaben möglich wäre.

Wer ist beteiligt?

Die Steuerungsgruppe begleitet den Prozess und entscheidet über die eingereichten Kleinstprojekte. Ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter der neun Ortschaften sowie der Stadt Seesen an.

Die Ortsräte und Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister tragen die Anliegen aus ihren Dörfern in den Prozess.

Das Planungsbüro mensch und region aus Hannover erarbeitet im Auftrag der Stadt Seesen den Dorfentwicklungsplan, moderiert die Veranstaltungen und berät bei Bauvorhaben.

Die Stadt Seesen koordiniert das Verfahren, nimmt die Anträge entgegen und stellt sie beim Land.

Das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig ist Bewilligungsbehörde. Anträge werden nicht direkt dort eingereicht, sondern über die Stadt Seesen.


Erfolgreiche erste Bürgerversammlung in Kirchberg

Mit etwa einhundert Teilnehmenden war die erste große Info-Veranstaltung zum Förderprogramm „Dorfentwicklung“ ein durchschlagender Erfolg. Kein Wunder, denn das Projekt bietet, wie Bürgermeister Erik Homann in seiner Begrüßung zu Recht anmerkte, eine „Riesenchance für die Dörfer, die prägend für die kommenden Jahrzehnte“ sein werde. Mit erheblichen Fördermitteln sponsern die EU und das Land Niedersachsen Bauvorhaben, die die Lebensqualität auf dem Land erhöhen.

Franz Brinker vom Amt für regionale Landesentwicklung stellte die Rahmenbedingungen vor, unter denen eine Investition gefördert werden kann. Besonders interessant dabei: Es geht nicht nur um Projekte, die von der öffentlichen Verwaltung umgesetzt werden, sondern auch Vereine, Initiativen und selbst Privatpersonen können Zuschüsse beantragen. Inhaltlich geht es dabei um Maßnahmen, die die Lebensqualität der Dörfer aufwerten.

Darunter fallen unter anderem Maßnahmen zur Schaffung, Erhaltung und Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten und Naherholungseinrichtungen wie Spielplätze, Parkanlagen und Gemeinschaftshäuser sowie auch – vor allem für Privatpersonen interessant – die Erhaltung und Sanierung von Gebäuden mit ortsbildprägendem Charakter, wenn beispielsweise deren Fassaden oder Dächer saniert werden.

Eine erste Sammlung möglicher förderfähiger Maßnahmen ist bereits in den Dörfern entwickelt worden. In kleinen Arbeitsgruppen haben Bewohner der Ortsteile in Zusammenarbeit mit dem beratenden Planungsbüro „Mensch und Region“ Vorschläge gesammelt, die die Lebensqualität vor Ort steigern.
Während der Planungsphase, die noch bis ins Frühjahr 2027 reichen wird, werden weitere Vorschläge gesammelt, wobei sich jeder interessierte Dorfbewohner einbringen kann. Daraus entsteht dann eine Projektliste, die als Dorfentwicklungsplan zuerst dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

Bild vergrößern: Bürgerversammlung Kirchberg
Bürgerversammlung Kirchberg
Bild vergrößern: Ideen für die Dorfentwicklung
Ideen für die Dorfentwicklung

Smartphone-App »Dorffunk« stößt auf großes Interesse - Vorstellung der Inhalte und Möglichkeiten in Seesener NewKammer

Als eine Art digitaler Marktplatz dient die Plattform vor allem dem offenen Austausch der Nachbarn untereinander. Ähnlich wie beim zufälligen Treffen morgens an der Bäckertheke oder beim Gespräch über den Gartenzaun werden verschiedenste lokale Themen besprochen. Die Bandbreite reicht von der Einladung zum Sommerfest des örtlichen Sportvereins über die Suche nach einem Babysitter oder Nachhilfekraft auf Taschengeldbasis bis hin zur Nachfrage, ob jemand einen Hinweis geben kann, wo man den Strauchschnitt aus dem Garten am besten loswerden kann. Um die Orientierung zu erleichtern und die Nutzerqualität übersichtlich zu gestalten, gibt es die Kategorien „News“, „Plausch“, „Biete“ und „Events“.

Bild vergrößern: Dorffunk2
Dorffunk2

Das Besondere: Die Inhalte werden von den Nutzern selbst mit Leben gefüllt und sind entsprechend auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten. Außerdem ist die Benutzeroberfläche möglichst einfach gestaltet und erklärt sich größtenteils von selbst, wie Winfried Leinweber in beispielhaften Anwendungen während seines Vortrags am eigenen Smartphone live demonstrierte.

Die Besucher der Info-Veranstaltung – als Ortsbürgermeister oder Ortsbeauftragte kommunalpolitisch aktiv – verfolgten die Vorstellung der Dorffunk-App mit großem Interesse und richteten den Wunsch an die Verwaltung, die App fürs Stadtgebiet zu fördern und anzuschaffen.  

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Dorffunk1

Dorfentwicklungsprogramm: Stadt reicht Antrag ein

Bild vergrößern: Bürgermeister Erik Homann während der Unterschrift des Antrags.
Bürgermeister Erik Homann hat den Antrag unterzeichnet.

Bürgermeister Erik Homann hat den Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm unterzeichnet und damit eine wichtige Weiche für die Weiterentwicklung der Seesener Ortsteile gestellt. Ziel des vom Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ins Leben gerufene Förderprogramm ist der Erhalt und die Steigerung der Lebensqualität in ländlichen Dorfregionen. Vertreter sowie die Ortsbürgermeister der neun Seesener Ortsteile Bilderlahe, Bornhausen, Engelade, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg, Mechtshausen, Münchehof und Rhüden haben sich als Dorfregion zusammengetan und die Inhalte des Antrags in mehreren Workshops ausgearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei vom Büro „mensch und region GbR“ sowie zahlreichen Dorfbewohnern, deren Ideen ebenfalls in die Antragstellung eingeflossen sind.

Unter den ersten konkreten Projektideen finden sich Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen für die Freibäder, die Einführung einer Dorf-App, die Entwicklung von Informationstafeln zur Geschichtsvermittlung im Pandelbachtal, die Schaffung eines Skulpturenpfades entlang der Radwege Rhüden-Bornhausen und die Gestaltung attraktiver Dorfmittelpunkte in Engelade und Mechtshausen. Auch die Verbesserung der Verkehrsanbindung, der Ausbau von Infrastruktur und Einrichtungen sowie der Hochwasserschutz und die Schaffung von Wohn- und Bauplätzen sind wichtige Anliegen der Dörfer.

Für Bürgermeister Erik Homann bietet das Dorfentwicklungsprogramm viel Potential: „Wir möchten uns als Dorfregion zukunftsfähiger aufstellen und unsere Ortsteile nachhaltig attraktiver gestalten. Das Förderprogramm ist dabei ein wichtiger Baustein. Besonders am Herzen liegt mir, dass wir die Menschen vor Ort mitnehmen – das ist uns durch die Workshops und Aktionen in den Dörfern gelungen. Ich freue mich über die gute Beteiligung und hoffe nun auf die Genehmigung des Antrags.“

Dorfentwicklungsprogramm: Ihre Ideen sind gefragt!

Bild vergrößern: Abgebildet ist die Kirche im Seesener Ortsteil Engelade. Sie wird von einem grünen Baum verdeckt.
Engelade Kirche

Wie kann das Leben in den Seesener Ortseilen verbessert werden? Welche Maßnahmen braucht es für eine attraktive Dorfentwicklung in Mechtshausen, Rhüden, Bornhausen, Ildehausen, Kirchberg, Münchehof, Herrhausen, Engelade und Bilderlahe? Durch die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz könnte den Seesener Dörfern die Umsetzung langfristiger Projekte ermöglicht werden.

Aktuell läuft das Bewerbungsverfahren, für das jetzt die Ideen, Wünsche und Anregungen aller Bürgerinnen und Bürger gefragt sind: Wo gibt es Entwicklungsbedarf? Welche Projekte könnten den Zusammenhalt im Dorf oder auch unter den Ortschaften stärken? Jeder kann und soll seinen Vorschlag einbringen. „Wir sehen den Bewerbungsprozess als Schmelztiegel für Ideen und Anfragen aus der Bevölkerung“, erklärt Kim Anna Preuß vom beauftragten Projektbüro „mensch und region“, das die Stadtverwaltung Seesen bei der Antragstellung zum Förderprogramm unterstützt.

Einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Seesener Ortsteile konnte das Planungs-Team bereits bei Dorfrundgängen gewinnen: Gemeinsam mit aktiven Einwohnern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung wurden die Dörfer besichtigt und eine erste Bestandsaufnahme erstellt. Fazit: „Es ist wirklich beachtlich, wie viele Veranstaltungen hier in Eigenregie durchgeführt werden und wie die Vereine die Dörfer zusammenhalten“, berichtet Preuß. Darüber hinaus verbinde die Dörfer insbesondere die Themen Wasser und der Wunsch nach dem Ausbau der Radwege. „Sehr erstaunlich ist, dass es in den Dörfern kaum Leerstände oder Baulücken gibt – das ist wirklich etwas Besonderes und zeigt, dass viele Leute in ihre Heimat zurückkehren.“

Noch bis zum 1. August können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen zur Verbesserung des Dorflebens online einreichen. Der Link lautet: adhocracy.plus/mensch-und-region-hameln/projects/dorfentwicklung-seesen/
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind darüber hinaus herzlich zur DorfRegionsWerkstatt am 14. April um 17 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus nach Engelade eingeladen, um über mögliche Projekte zu sprechen.

Sollte die Dorfregion Seesen in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen werden, könnten Projekte auch langfristig über einen Förderzeitraum von fünf bis sieben Jahren unterstützt werden. „Durch das Förderprogramm haben wir die Chance, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zukunftsfähige Ideen umzusetzen und unsere Ortsteile nachhaltig attraktiver zu gestalten. Ich bin auf die Vorschläge sehr gespannt“, sagt Bürgermeister Erik Homann.

Förderhinweis:

Hier investieren die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen in die Dorfentwicklung.

Dieses Vorhaben investiert in die nachhaltige Entwicklung und Attraktivität von Dörfern in ländlichen Regionen als Wohn-, Wirtschafts-, Erholungs-, Sozial- und Kulturraum. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung. Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. 

Rechtsgrundlage: Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE-Richtlinie, RdErl. d. ML v. 24.01.2024).

Bewilligungsbehörde: Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Geschäftsstelle Göttingen.

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