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Johann Georg von Langen - Ein Visionär im Braunschweiger Land. Eine Schattentheateraufführung.
Das Städtische Museum Seesen lädt am Sonntag, 1. November zum Schattentheater in den Steinway-Saal ein. Im Jubiläumsjahr anlässlich seines 250. Todestages werden Szenen aus...
01.11.2026
17:00 bis 18:30 Uhr
Seesen
Seesen
Eintritt frei, Spende willkommen
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Das Städtische Museum Seesen lädt am Sonntag, 1. November zum Schattentheater in den Steinway-Saal ein. Im Jubiläumsjahr anlässlich seines 250. Todestages werden Szenen aus dem Leben und der Zeit des Johann Georg von Langen (1699-1776), dem Vater der nachhaltigen Forstwirtschaft, aufgeführt.
Das Stück wurde entwickelt und wird präsentiert vom Theater Silberborn aus Bad Harzburg.
Es ist gestaltet im Stil des 18. Jahrhunderts, umrahmt von eigens komponierter Musik mit Volksmelodien und Anlehnungen an die zeitgenössischen Komponisten, wie Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Es zeigt ein Sittengemälde seiner Zeit, das sowohl die arme Landbevölkerung als auch die fürstliche Gesellschaft beschreibt.
Neben der nachhaltigen Forstwirtschaft im Braunschweiger Land, im Harz, dem Solling, Dänemark und Norwegen gründete der vielseitige Visionär und Neugestalter die Porzellanmaufaktur Fürstenberg, erfand Papiermühlen und modernisierte Glashütten. Er wirkte bei der frühen Industrialisierung des Braunschweiger Landes mit, kümmerte sich um den Ausbau von Eisenhütten, Transportwegen und Straßen und die Einführung des Feldwaldbaus. In Waldbrachen wird Kartoffel angepflanzt und dazwischen Baumsetzlinge. Der völlig heruntergewirtschaftete Wald kann geschützt wachsen und die Bevölkerung leidet keinen Hunger mehr. Darüber hinaus ließ er Arbeiterwohnungen errichten und es gab eine Witwen- und Waisenkasse.
Von Langen wurde damit zu einem dem sozialen Wohl wie auch der effektiven Wiederaufforstung nach jahrzehntelangem Raubbau durch die Industrialisierung seiner Zeit verpflichteten Forstmann.
Beginn der Aufführung ist um 17 Uhr. Einlass wird ab 16.30 Uhr gewährt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.