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31.08.2026

In 40 Jahren verschiedene Kitas der Stadt kennengelernt - Dienstjubiläum für Christine Weidner-Brinkmann

Die Würdigung lang verdienter Mitarbeiter ist ein wiederkehrendes Ereignis im Terminkalender von Bürgermeister Erik Homann. Wer über 25 oder gar 40 Jahre lang sein berufliches Leben im öffentlichen Dienst zugebracht hat, wird – im Rahmen einer kleinen Feierstunde – mit einer Urkunde gewürdigt. Für den scheidenden Bürgermeister war es jetzt das letzte Mal in seiner Amtszeit, dass er eine solche Urkunde überreichen durfte. Entgegengenommen wurde sie von Erzieherin Christine Weidner-Brinkmann, die seit 40 Jahren bei der Stadt Seesen beschäftigt ist. 

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C. Weidner-Brinkmann

Sie würde den Beruf jederzeit wieder ergreifen, sagt die Jubilarin, die seit 1986 bei der Stadt arbeitet. Im Rahmen ihrer Tätigkeit hat sie verschieden Kitas im Stadtgebiet kennengelernt. Ihre Einstiegsjahre hat sie von 1986 bis 1988 in der Kita Am Spottberg absolviert. Nächste Station, 1988 bis 1993, war die Kita in Rhüden. Aufgrund der damaligen Personallage stets nur als Zweitkraft im Einsatz, erfolgte die erste volle Erzieherinnenstelle 1993. Dafür allerdings musste sie erneut den Standort wechseln und arbeitete von 1993 bis 2021 in der Kita St. Annen-Straße. Vor fünf Jahren, 2021, kehrte sie dann nach Rhüden zurück, um dort die Leitung einer Gruppe zu übernehmen. „Alle Einrichtungen haben ihre eigenen Schwerpunkte und ein arbeiten ein wenig anders“, sagt sie, „aber alle machen einen wirklich guten Job.“

Im Ganzen hätten die Aufgaben einer Erzieherin sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Während es früher um die Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder gegangen sei, habe man heute einen ganz klaren Bildungsauftrag, beschreibt Christine Weidner-Brinkmann ihr Stellenprofil. Der Attraktivität des Erzieherberufs habe das allerdings nicht geschadet, sagt sie. „Es ist immer noch der beste Job der Welt und ich kann ihn jungen Menschen nur empfehlen.“