Erste Spielgeräte schon sichtbar - Neuer Spielplatz am Museum nimmt Gestalt an
Der neu gestaltete Spielplatz am Städtischen Museum nimmt Gestalt an. Hinter den Bauzäunen werden bereits die ersten Spielgeräte installiert. Passanten, deren Weg hier entlangführt, bleiben stehen und schauen neugierig zu. Denn was hier entsteht, ist kein „Spielplatz von der Stange“, sondern eine moderne, individuelle Spielwelt – mit einer lokalhistorischen Hommage an die Dosenproduktion in Seesen.
Gemüse wie Karotten oder Bohnen werden zu Sitzpodesten und Kletterstangen, der Spielturm mit Rutsche ist eine große Dose, die Seesener Golddollars bilden einen Wackelpodest. Je mehr der Spielplatz wächst, desto mehr wird erkennbar, wie einmalig und besonders das Konzept ist. Dass viele Spielgeräte aus Holz gefertigt sind, macht sie zusätzlich attraktiv.
Doch auch wenn die Bauarbeiten schon weit fortgeschritten sind – ein wenig wird es dann doch noch dauern, bis der Spielplatz eröffnet werden kann. Schuld sind die Fundamente, mit denen die Spielgeräte im Boden verankert sind. Damit nichts kippt, wackelt oder umfällt, müssen sie tief im Boden verankert sein. Anschließend wird die Baugrube mit Beton verfüllt. Und der muss nun mal aushärten, was eine kleine Weile dauern wird.
„Gegenwärtig rechnen wir damit, dass die Eröffnung nach dem Sehusafest stattfinden kann“, berichtet Thorsten Scheerer, Fachbereichsleiter der Stadt Seesen und Projektleiter für die Neugestaltung des Sehusa-Parks. Das Warten, so viel steht aber jetzt schon fest, wird sich lohnen. Denn dieser Spielplatz ist es wert, dass er für den Aufbau etwas Geduld erfordert, die Spielfreude hinterher aber umso größer sein wird.