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24.08.2026

25 Jahre im öffentlichen Dienst, am liebsten Zahlen und manchmal auch ein dickes Fell - Dienstjubiläum für Stadtkassenleiter Christian Leipelt

Als Christian Leipelt seine Ausbildung bei der Stadt Seesen begann, prägten die Türme des World Trade Centers noch die Skyline Manhattans, die D-Mark stand kurz vor der Ablösung durch den Euro und das Internet-Lexikon Wikipedia ging als Internet-Enzyklopädie online. 25 Jahre ist das her. In einer kleinen Feierstunde im Rathaus wurde dieses Dienstjubiläum jetzt von Bürgermeister Erik Homann sowie weiteren Kollegen gewürdigt.

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Christian Leipelt (1)

Am 1. August begann Christian Leipelt seine Laufbahn bei der Stadt Seesen. Was heute Stadtsekretäranwärter heißt, war seinerzeit der mittlere Dienst. In den drei Jahren seiner Ausbildung lernte er verschiedene Stationen innerhalb des Hauses kennen, um anschließend als Sachbearbeiter im Ordnungsamt eingesetzt zu werden. Allzu lange durfte er nicht bleiben, denn er musste ja noch seinen Wehrdienst ableisten.

Nachdem er auch hinter diese Station einen Haken machen konnte, setzte er seine berufliche Laufbahn im Jobcenter der Region Hannover fort. Die Kontakte zu den ehemaligen Kollegen von der Stadt Seesen aber hielt er aufrecht, sodass er frühzeitig davon erfuhr, als eine Position in der Stadtkasse neu zu besetzen war. „Schon in der Schule waren Sport und Mathe meine Lieblingsfächer“, erinnert sich der heute 42-Jährige. Da erschien die neue Stelle wie für ihn geschaffen. 2011 übernahm er die stellvertretende Leitung von Stadtkasse und Vollstreckungsbehörde, 2021 die Leitung der Abteilung.

Dass zu seinem Aufgabenfeld auch dazugehört, säumige Zahler nachdrücklich an ihre Pflichten zu erinnern und es dabei auch mal unbequem werden kann, ficht ihn nicht an. „Es wäre genauso unfair, wenn die einen brav zahlen und andere mit offenen Forderungen davonkommen“, sagt er. Klar, müsse man sich ein dickes Fell wachsen lassen und dürfe Beschimpfungen nicht persönlich nehmen – aber der Job bringe dies nun mal mit sich. Wer seine Rechnungen nicht zahlen könne, aber Mahngebühren und Schlimmerem aus dem Weg gehen möchte, rät er selbständig und rechtzeitig Kontakt mit der Stadt aufzunehmen. „Ich kann nur dazu raten, vor die Welle zu kommen“, sagt er, „dann gibt es deutlich mehr Möglichkeiten, wie man gemeinsam eine Lösung findet.“