Erfolgreiche erste Bürgerversammlung in Kirchberg
Mit etwa einhundert Teilnehmenden war die erste große Info-Veranstaltung zum Förderprogramm „Dorfentwicklung“ ein durchschlagender Erfolg. Kein Wunder, denn das Projekt bietet, wie Bürgermeister Erik Homann in seiner Begrüßung zu Recht anmerkte, eine „Riesenchance für die Dörfer, die prägend für die kommenden Jahrzehnte“ sein werde. Mit erheblichen Fördermitteln sponsern die EU und das Land Niedersachsen Bauvorhaben, die die Lebensqualität auf dem Land erhöhen.
Franz Brinker vom Amt für regionale Landesentwicklung stellte die Rahmenbedingungen vor, unter denen eine Investition gefördert werden kann. Besonders interessant dabei: Es geht nicht nur um Projekte, die von der öffentlichen Verwaltung umgesetzt werden, sondern auch Vereine, Initiativen und selbst Privatpersonen können Zuschüsse beantragen. Inhaltlich geht es dabei um Maßnahmen, die die Lebensqualität der Dörfer aufwerten.
Darunter fallen unter anderem Maßnahmen zur Schaffung, Erhaltung und Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten und Naherholungseinrichtungen wie Spielplätze, Parkanlagen und Gemeinschaftshäuser sowie auch – vor allem für Privatpersonen interessant – die Erhaltung und Sanierung von Gebäuden mit ortsbildprägendem Charakter, wenn beispielsweise deren Fassaden oder Dächer saniert werden.
Eine erste Sammlung möglicher förderfähiger Maßnahmen ist bereits in den Dörfern entwickelt worden. In kleinen Arbeitsgruppen haben Bewohner der Ortsteile in Zusammenarbeit mit dem beratenden Planungsbüro „Mensch und Region“ Vorschläge gesammelt, die die Lebensqualität vor Ort steigern.
Während der Planungsphase, die noch bis ins Frühjahr 2027 reichen wird, werden weitere Vorschläge gesammelt, wobei sich jeder interessierte Dorfbewohner einbringen kann. Daraus entsteht dann eine Projektliste, die als Dorfentwicklungsplan zuerst dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.