Stadt erneuert Telefon- und Klingelanlagen in Kitas und Grundschulen - Erreichbarkeit verbessert, Sicherheit erhöht
Während einige Kinder sich bereits einen Platz zum Spielen gesucht haben, sind andere noch mit dem Ausziehen der Jacke beschäftigt. Zwischendurch kommt übers Telefon die Absage für ein Kind, weil es krankheitsbedingt zu Hause bleibt.
Das morgendliche Ankommen in der Kita ist eine turbulente Zeit – für Kinder, Erzieher und Eltern gleichermaßen. Um in dem Gewusel aus eintreffenden Kindern, sie bringenden Erwachsenen und sie begleitenden Geschwistern nicht den Überblick zu verlieren, ist eine zuverlässige Türsprechstelle hilfreich. In den Grundschulen Am Schildberg und Jahnstraße sowie an den Kindertagesstätten St.-Annen-Straße, Am Schulplatz und Am Spottberg wurden jetzt die Türsprechstellen sowie die kompletten Telefonanlagen erneuert.
„Nach mehr als zwei Jahrzehnten war die Technik aus heutiger Sicht ganz einfach veraltet“, sagt Marc Hurlemann, IT-Mitarbeiter der Stadt Seesen. Fehlende technische Möglichkeiten, erhöhte Reparaturanfälligkeit und Verschleiß dazu nur noch eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Ersatzteilen, zählt er die Probleme auf. Ein Update war dringend geboten. Jetzt wurden die Anlagen in den Schulen und Kitas installiert. Durchgeführt wurde der Austausch von einem lokalen IT-Unternehmen in Zusammenarbeit mit Marc Hurlemann von der Stadt.
Pro Einrichtung hat der Wechsel etwa einen Tag gedauert. Der Austausch der Geräte ist dabei das geringste Problem. Auch das Zurechtfinden im neuen System geht selbsterklärend. Was Zeit kostet, sind andere Dinge: Netzwerke müssen neu verkabelt werden und Reichweiten für schnurlose Systeme sind auszumessen. Dabei mussten vor allem die Außenbereiche mit berücksichtigt werden.
Die Eltern sind vom ersten Moment an überzeugt. Die moderne Technik macht das Bringen und Holen der Kinder viel einfacher. Und auch die pädagogischen Kräfte sind überzeugt: Wir kriegen jetzt viel leichter mit, wenn es an Tür oder Telefon klingelt.