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Barrierefreie Borde: Stadt saniert Bushaltestellen

Bild vergrößern: Abgebildet ist eine neu sanierte barrierefreie Bushaltestelle mit den typischen weißen breiten Kasseler Borden sowie einem neuen Wartehäuschen. Im Hintergrund sind Bäume des Kurparks abgebildet.
Sanierte Bushaltestelle am Kurpark.

Insgesamt sieben Bushaltestellen sollen in diesem Jahr im gesamten Stadtgebiet Seesen barrierefrei um- beziehungsweise neu gebaut werden. Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses haben über die Auftragsvergabe abgestimmt. Neben den zwei Haltestellen am Kammerkrug in Bornhausen und an der Wilhelm-Busch-Straße an der Einmündung zur Katelnburgstraße in Rhüden wird auch der Haltepunkt am Dorfplatz in Engelade saniert. In der Jacobsonstraße auf Höhe der Volksbank entstehen zwei neue Bushaltestellen: Im Zuge der Neugestaltung der Innenstadt wurde ursprüngliche Haltepunkt in der mittleren Jacobsonstraße aufgegeben und stattdessen die Haltestellen in der Rosenstraße erneuert. Damit die mittlere Jacobsonstraße nun auch gut angebunden ist, werden die Haltestellen oberhalb der Volksbank-Filiale neu gebaut.

An allen Haltestellen werden standardmäßig die weißen Kasseler Sonderborde eingebaut, die ein barrierefreies Ein- und Aussteigen gewährleisten. Die Borde sind leicht gekrümmt und ermöglichen es Busfahrern, reifenschonend und direkt an den Gehsteig zu fahren. Der Einbau der Borde erklärt auch, warum sich die Einzelmaßnahmen in ihrem Aufwand stark unterscheiden: Während Busse die Haltestelle in der Wilhelm-Busch-Straße bereits grade anfahren können, muss die Bordlinie am Kammerkrug in Bornhausen komplett neu erstellt werden. Hier ist noch eine alte Busbucht vorhanden und auch der Gehweg muss verbreitert werden. Wann genau mit den Baumaßnahmen begonnen wird, hängt unter anderem von den Lieferzeiten der Materialien ab. Den genauen Terminplan stellt die beauftragte Firma auf – die Stadtverwaltung rechnet mit einem Baubeginn im Herbst.

Insgesamt kostet die Maßnahme 301.655 Euro, von denen die Stadt Seesen einen Anteil in Höhe von 12,5% trägt. Die restlichen Kosten übernehmen die Landesnahverkehrsgesellschaft (75%) sowie der Regionalverband Großraum Braunschweig (12,5%).