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Seesen wird Mitglied in der Energie Ressourcen Agentur

Bild vergrößern: Abgebildet ist eine Solaranlage auf einem Dach.
Solardach (Symbolbild)

Laut Daniel Tomowski, Technologie- und Innovationsberater an der TU Clausthal und ehrenamtlicher Vorsitzender der Energie Ressourcen Agentur Goslar (ERA), nimmt Seesen im Landkreis Goslar eine Vorreiterrolle ein. Denn die Mitglieder des Klima- und Umweltausschusses und des Verwaltungsausschusses haben sich einstimmig für den Beitritt in die Energie Ressourcen Agentur Goslar ausgesprochen. Für die Mitgliedschaft zahlt die Stadt insgesamt 1.000 Euro im Jahr. „Seesen leistet damit einen großen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes und Förderung erneuerbarer Energien“, erklärt Tomowski als Gast im Klima- und Umweltausschuss. „Durch unsere Beratung ist es uns gelungen, in 14 Jahren potentiell 16.639 Tonnen CO2 einzusparen.“

Die ERA bietet unter anderem individuelle und kostenlose Erstberatungen in Sachen Energie- und Ressourceneffizienz im Gebäudebereich, Heiztechnik sowie erneuerbarer Energien und Elektromobilität an – auch Privatpersonen können auf das breite Wissensspektrum der unabhängigen Berater zurückgreifen. Zahlreiche Informationsveranstaltungen, Kampagnen und Projekte wie die Grüne Hausnummer im Landkreis Goslar runden das Portfolio des gemeinnützigen Vereins ab. Politiker und Verwaltung in Seesen sind sich einig: Von diesem kostenfreien Angebot profitieren Bürger des gesamten Landkreises und nicht zuletzt kann die Stadt dadurch einem Teil der gesteckten Klimaschutzziele wie der Durchführung einer Photovoltaik-Offensive, der Umsetzung überregionaler Kampagnen oder auch der energetischen Gebäudesanierung ein ganzes Stück näherkommen. „Ich freue mich, dass wir der Energie Ressourcen Agentur beitreten. Dieser Schritt ist wichtig, um das fachlich breit aufgestellte Angebot auch in Zukunft sicherstellen und nutzen zu können“, fasst Bürgermeister Erik Homann den Schritt zusammen. Daniel Tomowski hofft, dass der Funke schon bald auf andere Kommunen überspringt: „Klimaschutz geht uns alle etwas an und wir müssen dringend etwas tun. Es ist gut, dass Seesen diese Vorreiterrolle übernommen hat und unsere Arbeit unterstützt. In meiner Heimatkommune ist man noch nicht so weit, aber man sollte diesen Schwung unbedingt nutzen.“