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Spatenstich beim TSV Münchehof

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Spatenstich beim TSV Münchehof

Die Pläne stehen, die Finanzierung ist geklärt, der alte Unterstand längst abgerissen: Am Montagmorgen fiel der Startschuss für den Neubau eines Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz des TSV Münchehof. Gemeinsam mit dem eigens für dieses Projekt gegründeten Förderverein „Frisch Auf Münchehof“ hatte der Vorstand des TSV Münchehof Seesens Bürgermeister Erik Homann am Montagmorgen zum symbolischen ersten Spatenstich geladen. „Es ist schön zu sehen, dass ein rund vier Jahre lang geplantes Projekt nun umgesetzt wird – insbesondere vor dem Hintergrund der erbrachten Eigenleistung der Mitglieder des Vereins“, lobt Homann die Beteiligten. So wurde nicht nur ein Förderverein gegründet, der zur Finanzierung des Multifunktionsheims beiträgt. Auch die Erstellung der Baupläne wurde vereinsintern durch Architekt Philipp Schittenhelm übernommen und schließlich packten viele TSVer Anfang August beim Abriss des alten Holzunterstands mit an, der nach mehr als 40 Jahren in einer katastrophalen Verfassung war. Die Holzhütte wurde in den späten 70er Jahren von der Fußballabteilung unter Leitung von Walter Wilsmann in Eigenleistung erbaut.

Bürgermeister Homann überzeugte sich Anfang 2019 von dem desolaten Zustand des Unterstands, der bis dahin einen Kiosk und Grillstand beherbergte und den Zuschauern der Heimspiele des TSV Münchehof nur noch einen dürftigen Schutz vor Regen bot. Sanitäre Anlagen standen Spielern und Schiedsrichtern ausschließlich in der Turnhalle zur Verfügung – das soll sich mit dem Neubau ändern: Neben barrierefrei zugänglichen Umkleideräumen und Duschen soll das moderne Vereinsgebäude auch einen Funktionsraum beinhalten, der für Yoga- und Gymnastikkurse zur Verfügung steht.

Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Da die Baukosten nicht aus Vereinsmitteln gestemmt werden können, bezuschusst die Stadt Seesen das Vorhaben im Rahmen des Sportförderprogramms mit insgesamt 607.000 Euro. „Es ist wichtig die Sportvereine bei derartigen Bauvorhaben zu unterstützen, denn wir tragen als Stadt auch eine Mitverantwortung für eine vielfältige Vereins- und Sportkultur“, so Homann.