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Memory-Spiel vom Städtischen Museum Seesen

Bild vergrößern: Dirk Stroschein mit dem Memory-Spiel.
Dirk Stroschein mit dem Memory-Spiel.

Kurzweiliges und informatives Memo-Spiel erscheint / Aktionen zum Internationalen Museumstag am 15. Mai

Pünktlich zum Internationalen Museumstag am 15. Mai mit seinem Motto „Museen mit Freude entdecken“ bringt das Städtische Museum Seesen ein MuseumsMemo-Spiel heraus. So können Besucherinnen und Besucher - ganz analog - ein Stück Museum mit nach Hause nehmen und dieses dort weiter mit Spaß und Spielfreude erkunden.

Das Memo, so Museumsleiter Dirk Stroschein, möchte spielerisch mitnehmen durch die Geschichte des Städtischen Museums und unserer Stadt. Die 32 Kartenmotive zeigen abwechslungsreiche Ansichten des ehemals herzoglichen Jagdschlosses sowie zentrale Exponate der unterschiedlichen thematischen Dauerausstellungsbereiche, darunter beispielsweise das historische Steinway-Tafelklavier, das Modell des Jacobstempels, eine Dosenverschlussmaschine, ein Fischsaurier-Fossil aber auch Magneto-Kusspuppen oder das Seesener Stadtwappen.

Das Memo kann ganz klassisch gespielt werden, das heißt: Es gilt, zwei identische Bildkarten zusammenzusuchen und als Paar zu sammeln. Alle Karten werden gut gemischt und dann verdeckt auf einem Tisch oder dem Boden inmitten von zwei bis acht Mitspielenden ausgebreitet. Es kann auch in Gruppen gespielt werden. Die Spieler decken immer nur zwei Karten auf und legen sie verdeckt exakt wieder an die gleiche Stelle zurück. Es sei denn es wird ein Paar gefunden: dieses darf die Spielerin oder der Spieler behalten und ist so lange weiter am Zug, wie passende Paare aufgedeckt werden. So geht es reihum, bis alle Paare gefunden wurden. Es gewinnt, wer die meisten Paare gesammelt hat.

Daneben - für mehr Abwechslung – wurde noch eine Quiz- und Würfelerweiterung des Spiels entwickelt: In einem Begleitheft sind alle 32 Kartenmotive abgebildet und mit informativen Begleit- und Hintergrundtexten versehen. Sie sind unterteilt in 11 Museumskarten, 1 Jokerkarte sowie 20 Objektkarten.
Zu den Objekten bzw. Exponaten gibt es jeweils eine Quizfrage. Wird ein Paar Objektkarten aufgedeckt, kann durch die richtige Beantwortung der Quizfrage ein Bonuspunkt aufs eigene Konto verzeichnet werden. Wird ein Paar einer Museumskarte aufgedeckt, kommt der + - Würfel ins Spiel. Der Spieler kann auf eigenes Risiko entscheiden, ob er würfeln möchte oder nicht. Würfelt er und erzielt ein Plus, wird ein Bonuspunkt gutgeschrieben. Wird ein Minus gewürfelt, verliert der Spieler einen Punkt. Die Jokerkarte bringt dem Spieler, der sie als Paar mit dem letzten Spielzug aufdeckt, drei Wertpunkte. Am Ende werden alle Kartenwerte summiert und mit den erzielten (oder verlorenen) Sonderpunkten verrechnet. Wer die meisten Wertpunkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Somit dürften für alle Spielfreudigen, wo immer sie die Memokarten ausbreiten, kurzweilige Spielrunden und knifflige Gedächtnisgymnastik garantiert sein. Das Memospiel wird erstmals am Museumstag, Sonntag den 15. Mai, direkt im Museum angeboten und kann dort natürlich zunächst auch einmal ausprobiert werden.

An diesem Tag steht das Museum zwischen 14 und 17 Uhr allen Besucherinnen und Besuchern wieder bei freiem Eintritt zur eigenen Erkundung offen und es werden kleine Aktionen angeboten: An der Dosenverschlussmaschine können Spardosen gedreht werden. Ausmalbilder liegen bereit und Rubbelschraffuren können gesammelt werden. Und der „längsten Klaviersaite der Welt“ oder einer Orgelpfeife können ein Ton entlockt sowie über Kopfhörer verschiedenen Musiken oder Stadtgeschichten gelauscht werden.

Als besondere Museumstag-Aktion wird es eine Quizrallye durch die Dauerausstellungen und die Corona-Sonderausstellung des Museums geben, deren Gewinnerin oder Gewinner ein Preis aus dem Museumsshop winkt.

Übrigens: Der Freundeskreis Städtisches Museum wird an diesem Tag für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher Sorge tragen.