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Premiere: Erste Sitzung des Klima- und Umweltausschusses

Bild vergrößern: Abgebildet ist eine Hand mit Erde aus der eine Pflanze wächst.
Klimaschutz (Symbolbild)

Die Mitglieder des frisch gegründeten Klima- und Umweltausschusses haben sich in dieser Woche zu ihrer konstituierenden ersten Sitzung im Jacobson-Haus getroffen. Neben der Pflichtenbelehrung der beiden kooptierten Ausschussmitglieder Dr. Uwe Beyerbach und Patrick Billep stand auch die Vorstellung des Klimaschutzmanagements der Stadt Seesen auf der Tagesordnung. Klimaschutzmanagerin Katharina Lachmann präsentierte den Ausschussmitgliedern die zukünftigen Schwerpunkte ihrer Arbeit anhand des von Politik und Verwaltung gemeinsam erarbeiteten Klimaschutzprogramms: „Der Fokus meiner Arbeit wird insbesondere auf den Themen Mobilität, Energie sowie Wissensvermittlung liegen“, so Lachmann. Insgesamt 15 Maßnahmen stehen auf der Priorisierungsliste, darunter auch eine Photovoltaik-Offensive, Schüler-Wettbewerbe zum Thema Klimaschutz und die energetische Sanierung kommunaler Liegenschaften. „Wichtig ist vor allem, dass wir alle abholen und so jeder die Chance bekommt, sich im Rahmen seiner Möglichkeit am Klimaschutz zu beteiligen. Nur gemeinsam als Stadt können wir unser Klima effektiv schützen“, führt die Klimaschutzmanagerin weiter aus. Mit welchen Maßnahmen jeder Einzelne bereits zum Klimaschutz beitragen kann, sollen verschiedene Projekte und Aktionen zur Wissensvermittlung an Schulen oder auch Wettbewerbe mit anderen Kommunen zeigen. Der Masterplan zum Klimaschutz ist umfangreich und vielseitig – der neue Klima- und Umweltausschuss wird zukünftig viel Gesprächsstoff haben. Katharina Lachmann freut sich auf die Zusammenarbeit: „In dem Ausschuss sitzen viele engagierte Lokalpolitiker, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Seesen klimafreundlicher zu gestalten.“ Den ersten Schritt in die richtige Richtung ist die Stadt bereits mit der Teilnahme am Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative gegangen, infolgedessen die Klimaschutzmanagerin eingestellt werden konnte. Die Förderung ist zunächst befristet auf drei Jahre – in dieser Zeit sollen möglichst viele Projekte umgesetzt und angestoßen werden. Aktuell wird die Aktion „Stadtradeln“ vorbereitet: In einem Wettbewerb können Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Gruppen gegeneinander antreten und möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. „Wir möchten die Aktion dieses Jahr etwas größer aufziehen und stecken aktuell in den Vorbereitungen“, verrät Lachmann. Im Sommer sollen so möglichst viele Seesener zum Radeln motiviert werden – gemeinsam für ein besseres Klima.