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Stadt begrüßt Flüchtlinge

Bild vergrößern: Abgebildet sind Bürgermeister Erik Homann, Integrationsbeauftragte Ludmila Heilmann sowie Allgemeinmediziner Steffen Pallinger bei der Begrüßung der Geflüchteten im Jacobson-Haus.
Erik Homann begrüßte die Geflüchteten.

Am Montag hat die Stadt Seesen die ersten Geflüchteten aus der Ukraine bei einem gemeinsamen Treffen im Jacobson-Haus begrüßt. Bürgermeister Erik Homann hieß die Flüchtlinge willkommen und sicherte die Hilfe der Stadt zu. Insgesamt 23 Menschen aus dem Krisengebiet, darunter 3 Kinder, haben sich am Montag im Jacobson-Haus registrieren lassen. Sie sind teils unter dramatischen Bedingungen und auf unterschiedlichen Wegen aus der Ukraine nach Seesen geflüchtet. So musste eine flüchtende Familie aus Kiew auf kleine Dorfstraßen ausweichen, nachdem auf im Stau stehende Autos geschossen wurde. Andere sind mit dem Zug über Polen oder Rumänien gekommen, manche wurden auch abgeholt. „Viele Geflüchtete sind traumatisiert und erschöpft, aber auch sehr dankbar, dass sie hier bei uns in Sicherheit sind“, erzählt Ludmila Heilmann, Integrationsbeauftragte der Stadt Seesen. Gemeinsam mit Erik Homann und DRK-Bereitschaftsarzt Steffen Pallinger hat sie die Ukrainer am Montagnachmittag begrüßt und die Daten erfasst. Besonders gut wurde das spontane Impfangebot von Steffen Pallinger angenommen: Er bot jedem an, sich noch am gleichen Tag gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Alle Personen sind zunächst übergangsweise bei Freunden oder Verwandten untergekommen, bis Wohnraum zur Verfügung steht.