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»SuedLink« führt nicht durch Seesen

Symbolbild
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Wie Bürgermeister Erik Homann im vergangenen Verwaltungsausschuss mitteilte, hat die Bundesnetzagentur entschieden, die Stromtrasse „SuedLink“ nicht durch das Stadtgebiet Seesen laufen zu lassen. In einer Alternativplanung des zuständigen Netzbetreibers TenneT wurde ein Trassenkorridor geprüft, der quer durch die Städte Seesen und Bockenem sowie durch die Gemeinden Holle, Söhlde und die Samtgemeinde Baddeckenstedt verlaufen wäre. Homann positionierte sich im Juli 2019 gemeinsam mit seinen Amtskollegen entschieden gegen diesen alternativen Verlauf. „Durch die Autobahnen 7 und 39 besteht in den Städten und Gemeinden ohnehin schon eine starke Mehrbelastung“, hieß es in der offiziellen Stellungnahme. Und weiter: „Weitere Eingriffe, wie die durch die geplanten und beantragten Vorhaben (…) sind für unsere Region nicht mehr hinnehmbar.“

Die Bundesnetzagentur hat nun beschlossen, den Alternativvorschlag nicht umzusetzen und sich für die bisherige Planung westlich von Bad Gandersheim ausgesprochen. „Für den gesamten Natur- und Kulturraum in unseren Städten und Gemeinden ist dies eine große Erleichterung“, freut sich Bürgermeister Erik Homann. Bereits seit Aufkommen des Vorhabens im Jahr 2007 haben sich viele Seesener Einwohnerinnen und Einwohner sowie Politiker aktiv gegen einen Trassenverlauf durch Seesen eingesetzt – nun ist die Entscheidung abschließend gefallen.