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Jüdischer Friedhof

Kurzbeschreibung
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jüd Friedhof Seesen

Auf dem 1805 am Nordhang des Hasseberges durch Israel Jacobson angekauften Gelände fanden von 1836 bis 1963 Bestattungen statt; etwa 100 Grabsteine sind erhalten. Für die Lehrerkörper der Jacobsonschule gibt es eigene Reihen auf der Hügelkuppe.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen. Wenn nicht anders angegeben, sind die Friedhöfe auch ohne ein Betreten gut einsehbar.

Baugeschichte:
erworben: 1805
genutzt: 1839

genutzt bis: 1963 - 1963

Rundgang: Religiöse Orte 
Auf dem Jüdischen Friedhof in der Dehnestraße, am Nordhang des Hasseberges, sind rund 100 Gräber zu finden. Israel Jacobson erwirbt 1805 das Grundstück, auf dem von 1836 bis 1963 bestattet wird. 1837 und 1886 wird das Gelände erweitert. Der Erwerb eines Grundstücks, auf dem der Friedhof dauerhaft bestehen kann, hat für die jüdische Gemeinschaft größte Dringlichkeit. Denn ein jüdischer Friedhof gilt als Bet Olam (Hebräisch für „Haus der Ewigkeit”). Gräber dürfen nicht neu belegt, Grabsteine nicht entfernt werden.



07.12.2023