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Neujahrsempfang: Mutig in die »Goldenen 20er«

Bürgermeister Erik Homann während seiner Rede.
Bürgermeister Erik Homann während seiner Rede.

Neues Jahrzehnt, alte Tradition: Auch in diesem Jahr hat die Stadt Seesen zum Neujahrsempfang geladen – insgesamt haben 460 der 568 geladenen Gäste den Weg in die Aula am Schulzentrum gefunden. Bürgermeister Erik Homann ließ es sich nicht nehmen und begrüßte gemeinsam mit seiner Frau Christiane jeden Gast persönlich, bevor er das aufregende Jahr 2019 in einer unterhaltsamen Präsentation Revue passieren ließ und einen Ausblick auf das kommende Jahr gab.

„Wir können aus dem kommenden Jahrzehnt die Goldenen 20er für Seesen machen“, motivierte Homann gleich zu Beginn seiner Rede. Das Rezept dazu lieferte der Verwaltungschef auch gleich mit: „Wir brauchen Mut, auch mal etwas zu wagen.“ Mut, den die Seesener Kantorei im vergangenen Jahr bewiesen habe und zu einem großen Auftritt nach New York geflogen ist. Mut, auch Rückschlägen zu trotzen und seine Ziele weiterhin zu verfolgen – wie die Veranstalter des Kirchberg Open Air, die ihr Konzertgelände aufgrund von Unwetter evakuieren mussten, aber in diesem Jahr dennoch ihr 30-jähriges Jubiläum groß feiern werden. Mut, den auch die Ratsmitglieder gezeigt hätten, als sie im Herbst des vergangenen Jahres für den Ankauf großer Gewerbeflächen stimmten, um Seesen für Unternehmen attraktiver zu machen. Mut, den auch ein neues Projekt der Stadtverwaltung ausmacht: In Seesen soll ein Zukunftsraum entstehen, durch den die Gründer-, Innovations- und Arbeitskultur im ländlichen Raum gestärkt wird. Bezuschusst wurde das Projekt mit 300.000 Euro.

Homann ging in seiner Rede aber nicht nur auf geplante Projekte wie den Bau der neuen Feuerwache ein, der sich aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes als schwieriger erweist als zunächst angenommen. Er ließ auch die geglückten Projekte des vergangenen Jahres nicht ungeachtet, allen voran die großen Umbaumaßnahmen auf dem Gelände des Klärwerks: „Wir können hier wirklich betonen, dass das Millionenprojekt sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen geblieben ist.“ Auch der Neubau der Kindertagesstätte in Rhüden verlaufe bisher nach Plan, sodass die Kita im Sommer umziehen könne. Als wesentlichen Meilenstein in Sachen Hochwasserschutz betonte Erik Homann besonders die Unterzeichnung der Hochwasserschutzkooperation Innerste, die die finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der Projekte sicherte.

Eingerahmt wurde der Neujahrsempfang durch die Auftritte der Kirchberger Männerstimmen und der Kammerkrugsänger Bornhausen, die beide zum ersten Mal auf der Bühne in der Aula standen. Auch hier machte sich das Motto bezahlt: „Wir brauchen Mut.“