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 Was sind Straßenausbaubeiträge?

Die Stadt Seesen erhebt - sofern es sich nicht um die erstmalige Herstellung einer öffentlichen Einrichtung handelt und hierfür Erschließungsbeiträge erhoben werden - zur Deckung ihres Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung, Verbesserung und Erneuerung (Ausbau) ihrer öffentlichen Straßen, Wege und Plätze (öffentliche Einrichtungen) Straßenausbaubeiträge. Hierbei handelt es sich nicht um in regelmäßigen Abständen wiederkehrende Beiträge, sondern um Beiträge die jeweils im Zusammenhang mit einer bestimmten Ausbaumaßnahme erhoben werden.

Wer muss Straßenausbaubeiträge zahlen?

Grundsätzlich jeder Grundstückseigentümer, dessen Grundstück im jeweiligen Abrechnungsgebiet liegt. Das Abrechnungsgebiet bilden die Grundstücke, deren Eigentümern durch die Inanspruchnahmemöglichkeit einer ausgebauten öffentlichen Einrichtung besondere wirtschaftliche Vorteile geboten werden (Anlieger).

Wie hoch sind die Straßenausbaubeiträge?

Die Höhe der Straßenausbaubeiträge richtet sich in jedem Einzelfall nach der Art der ausgebauten öffentlichen Einrichtung und dem Ausbauaufwand und kann daher von Fall zu Fall unterschiedlich sein.
Die Höhe des auf die Anlieger entfallenden Anteils am beitragsfähigen Aufwand richtet sich nach der Einstufung der öffentlichen Einrichtung. Je nachdem, ob es sich um eine Anliegerstraße, eine Straße mit starkem innerörtlichen Verkehr, eine Straße, die überwiegend dem Durchgangsverkehr dient, um eine Fußgängerzone,  eine Gemeindeverbindungsstraße oder eine andere Straße im Außenbereich handelt, liegt der Anteil der Anlieger nach den jeweiligen satzungsrechtlichen Regelungen zwischen 55 % und 22 % des beitragsfähigen Aufwandes; den übrigen Anteil am beitragsfähigen Aufwand trägt die Stadt Seesen.
Der auf die Anlieger entfallende Anteil wird auf die im Abrechnungsgebiet gelegenen Grundstücke nach dem Verhältnis der Grundstücksflächen verteilt. Dabei wird die unterschiedliche Nutzung der Grundstücke nach Art und Maß der Nutzung berücksichtigt.