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Bühne in der JFS in Eigenleistung umgebaut

Die alte Bühne in der Jugendfreizeitstätte im Bürgerhaus befand sich mitten im Raum. Sie war von allen Seiten offen und zugänglich, aber trotzdemden schlecht einsehbar, da sie zwischen zwei dicken Steinsäulen lag. Den Anforderungen der Zeit als sie gebaut wurde und hauptsächlich als Disco-Tanzfläche diente, mag sie entsprochen haben. Den heutigen Ansprüchen an eine Bühne, die auch für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt werden soll, genügte sie ncht mehr. Bereits seit einiger Zeit gab es daher von den Benutzern und der Belegschaft der JFS den Wunsch, die vorhandene Bühne umzubauen.

Jan Pümpel und David Kozniewski auf der neuen Bühne. Holger Maas © Stadt Seesen
Jan Pümpel und David Kozniewski auf der neuen Bühne.
Holger Maas © Stadt Seesen

Auf Initiative von David Kozniewski machte sich Anfang Februar eine Gruppe Musikbegeisterter daran, den Umbau in Eigenleistung vorzunehmen. Die alte Bühnenkonstruktion wurde vorsichtig abgebaut, so dass sie weiterverwendet und am neuen Platz wieder aufgebaut werden konnte. Die Bühne befindet sich nun im hinteren Teil des Veranstaltungsraums. Die Unterkonstruktion wurde mit viel handwerklichem Geschick an den neuen Standort angepasst und mit einem neuen Belag vesehen. Die Seitenwände und die Decke der Bühne wurden mit einem neuen Anstrich versehen und schwarze, schwerentflammbare Bühnenvorhänge beschafft. Mit den Vorhängen kann nun auch ein Backstagebereich für die Künstler abgeteilt werden.

Die Umbauarbeiten werden bis Ende Februar abgeschlossen sein, so dass die Bühne bei folgenden Veranstaltungen hoffentlich ihre Bewährungsprobe bestehen wird:

01.03.2013 Rock 'n' Roll Lesung mit Andreas Puchebuhr und Toby Fuhrmann und am 02.03.2013 Seesen rockt Nr. 23 mit Kotzreiz, Fat Belly, The Spoons und Ufoporno

Neben dem "Bauleiter" David Kozniewski, Bufdi Jan Pümpel sowie dem Team der JFS halfen Marc Mengler, Detlef Beyer, Kevin Schmälzle und Daniel Pietschak tatkräftig mit. Damit die Bühne pünktlich fertig wird, haben sie z. T. nicht nur in der Woche sondern auch an den Wochenenden  gearbeitet. Wer die JFS besucht, kann sicht selbst davon überzeugen, dass sich dieser Arbeitseinsatz gelohnt hat. Ein großer Dank allen Beteiligten!

Autor: Dirk Lampe