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Tennet-Trasse: Bürgermeister geben klares Statement

Die Bürgermeister der Gemeinden Holle und Söhlde, der Samtgemeinde Baddeckenstedt sowie der Städte Bockenem und Seesen haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen den alternativen Trassenverlauf ausgesprochen.
Die Bürgermeister der Gemeinden Holle und Söhlde, der Samtgemeinde Baddeckenstedt sowie der Städte Bockenem und Seesen haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen den alternativen Trassenverlauf ausgesprochen.

Der Bürgermeister der Stadt Seesen, Erik Homann, hat sich gemeinsam mit seinen Amtskollegen der Gemeinden Holle und Söhlde, der Samtgemeinde Baddeckenstedt sowie der Stadt Bockenem gegen die Alternative zum geplanten SuedLink-Trassenausbau ausgesprochen. Geplant ist zwar, dass die Trasse westlich von Bad Gandersheim verläuft, jedoch wird derzeit auch ein alternativer Trassenkorridor geprüft, der quer durch die Städte Seesen und Bockenem sowie die Gemeinden Holle, Söhlde und die Samtgemeinde Baddeckenstedt verlaufen würde.

In einer offiziellen Stellungnahme haben sich Klaus Huchthausen, Rainer Block, Alexander Huszar, Klaus Kubitschke und Erik Homann nun ausdrücklich für den bisher geplanten Verlauf ausgesprochen und auf besondere Punkte hingewiesen, die im Rahmen des Bundesfachplanungsverfahrens der Alternativstrecke zu berücksichtigen sind. So bestünde für die Städte und Gemeinden durch die Autobahnen 7 und 39 ohnehin schon eine enorme Mehrbelastung. Außerdem verlaufen bereits drei Übertragunsleitungen durch das genannte Gebiet, sodass der Natur- und Kulturraum bereits jetzt erheblich beeinträchtigt sei. „Neben diesen Belastungen sind weitere Eingriffe, wie die durch die geplanten und beantragten Vorhaben (…) für unsere Region nicht mehr hinnehmbar“, heißt es in der Stellungnahme.

„Wir möchten darauf hinweisen, dass wir entschieden gegen den Alternativvorschlag des Trassenverlaufs sind. Mit der Stellungnahme haben wir uns deutlich positioniert und ein wichtiges Signal gegeben“, erklärt Erik Homann.