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Verkehr in Herrhausen: Bürger suchen Hilfe bei Verwaltung

Amala Leinemann übergibt Bürgermeister Erik Homann die gesammelten Unterschriften gemeinsam mit weiteren Vertretern der Interessengemeinschaft.
Amala Leinemann übergibt Bürgermeister Erik Homann die gesammelten Unterschriften gemeinsam mit weiteren Vertretern der Interessengemeinschaft.

Die Interessengemeinschaft „Verkehrsberuhigung in der Nordhäuser Straße in Herrhausen“ hat sich am Freitagnachmittag mit Bürgermeister Erik Homann im Rathaus getroffen, um über die verkehrsbedingten Probleme im Ort zu reden und einen entsprechenden Bürgerantrag einzureichen.
Insgesamt 277 Unterschriften wurden gesammelt und durch die Vertreter der Interessengemeinschaft Amala Leinemann, Torsten Meißner und Mario Frommer übergeben. „Nicht alle Fahrer halten die Geschwindigkeit von 50 km/h ein, Kinder werden von ihren besorgten Eltern über die Straße begleitet und ältere Menschen müssen oft warten, bis ihnen jemand über die Straße hilft“, erklärte Leinemann im Rathaus. Einige Hausbesitzer würden über einen Verkauf ihrer Immobilie nachdenken.
Der Verkehr in Herrhausen hat durch die Baustellen auf der A7 und der B243 in den vergangenen Wochen stark zugenommen, das Problem ist auch im Rathaus bekannt: „Wir haben Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrszählungen durchgeführt und ausgewertet“, erklärt Uwe Zimmermann, Fachbereichsleiter Ordnung.
Die Interessengemeinschaft beantragt ein Nachtfahrverbot für Lkw, eine Verlegung des Ortsschildes in Richtung Seesen, Tempo-70-Schilder 200 Meter vor den Ortseinfahrten, die Anpassung der Kanaldeckel in der Nordhäuser Straße auf Fahrbahnniveau, einen Zebrastreifen in Höhe der Bushaltestelle an der Nordhäuser Straße sowie ein ganztägiges Tempo-Limit von 30 km/h für Lkw. „Wir werden über den Antrag im Verwaltungsausschuss sprechen und sehen, welche Maßnahmen sich umsetzen lassen“, versicherte Homann.