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Petition angenommen: Hochwasserschutz wird Landes-Aufgabe

Die Bürgerinitiative (hier vertreten durch Malte Sander, Torsten Eggerling und Magnus Hirschfeld, von links) freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Erik Homann (2. v.r.).
Die Bürgerinitiative (hier vertreten durch Malte Sander, Torsten Eggerling und Magnus Hirschfeld, von links) freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Erik Homann (2. v.r.).

Die Bürgerinitiative „Hochwasserschutz Jetzt“ aus den Stadtteilen Rhüden und Bornhausen kann in diesen Tagen einen großen Erfolg verzeichnen: Ihre Petition zur Aufweitung der Nette und zum Bau des Rückhaltebeckens in Bornhausen wurde vom Land angenommen. „Das ist sehr erfreulich, denn dadurch wird den Projekten auf Landesebene noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt“, so Bürgermeister und Vorsitzender des Ausbauverbands Nette Erik Homann.

Gemeinsam mit den Vizepräsidenten des Landtags, Frank Oesterhelweg und Petra Emmerich-Kopatsch hat die Initiative die Petition beim Landtag eingereicht. Magnus Hirschfeld von der Bürgerinitiative hebt besonders die gute Zusammenarbeit mit Frank Oesterhelweg hervor: „Er hat das Projekt noch weiterführend begleitet, sodass wir Erfolg hatten.“ Der Umweltausschuss hatte Ende November schließlich die Empfehlung an die Landesregierung ausgesprochen – die Regierung hat die Petition angenommen und einen Ortstermin mit Umweltminister Olaf Lies zugesichert.

Die Petition beinhaltete auch die Aufweitung der Schildau: „Das Thema ist zwar im Moment noch nicht so aktuell wie die Maßnahmen an der Nette, aber dadurch ist es schon mal erwähnt worden“, sind sich Torsten Eggerling, Magnus Hirschfeld und Malte Sander von der Bürgerinitiative einig.