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Ab aufs Dorf: Kreissporttag in Kirchberg

Treffen in der Sporthalle: Erik Homann begrüßt den KSB.
Treffen in der Sporthalle: Erik Homann begrüßt den KSB.

Zwölf Jahre ist es her, dass der Kreissportbund Goslar zu seiner Tagung nach Seesen geladen hatte – am Dienstag, 6. November, kamen sämtliche Mitglieder in Kirchberg zusammen, um über die sportlichen Geschehnisse im Landkreis der letzten zwei Jahre zu berichten. „Ohne Navi wäre ich verloren gewesen“, gab der Präsident des Stadtsportbundes Braunschweig, Otto Schlieckmann, zu.

Vereinsarbeit ist Herkules-Aufgabe

Bürgermeister Erik Homann freute sich, dass der Kreissportbund den Weg aufs Dorf gefunden hat. „Die Stadt Seesen bedankt sich beim Kreissportbund für die gute Zusammenarbeit und das Know-How, das wir hier nutzen können.“ Nicht nur durch den demografischen Wandel werde die Arbeit für Vereine immer schwieriger: Auch Ganztagsschulen, Digitalisierung und Fitnessstudios würden die Vereine vor große Herausforderungen stellen. „Viele verbringen ihre Freizeit inzwischen oft anders, die schlechten motorischen Fähigkeiten der Kinder nehmen zu“, so Homann. Auch Landrat Thomas Brych unterstrich die Bedeutung des Sportbundes für den Bereich Goslar.

Gemeinsam den Sport unterstützen

„Im Landkreis Goslar ist noch jeder Dritte Mitglied in einem Verein – obwohl die Zahl der Mitglieder um rund 1.000 zurückgegangen ist.“ Der Kreissportbund möchte das wieder ändern und hat sich deswegen vor gut vier Jahren mit Braunschweig und Wolfenbüttel zur „Sportregion Braunschweig/Wolfenbüttel/Goslar“ zusammengetan. Am Dienstag wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Gemeinsam soll nun weiterhin die Arbeit in den Vereinen zum Beispiel durch Fortbildungsmaßnahmen, Jugendprojekte und Fördergelder für den Bau neuer Sporthallen unterstützt werden.