Hilfsnavigation

09.03.2019

Vom besonderen Reiz der glasig glänzenden Oberfläche

Ausstellung mit Emaille-Arbeiten von Hans-Werner Matthias wird im Städtischen Museum Seesen eröffnet

Der Emaille-Künstler Hans-Werner Matthias wird seine Arbeiten im Städtischen Museum präsentieren.

Am kommenden Donnerstag, 14. März 2019, wird um 18 Uhr im Städtischen Museum Seesen unter dem Titel „Suche und Möglichkeiten“ eine Ausstellung mit Emaille-Arbeiten von Hans-Werner Matthias eröffnet. Eine Einführung zu Künstler und Werk gibt Sidney Gromnica; der Künstler ist anwesend.
Matthias war langjähriger Mitarbeiter und später Werkstattleiter der Emaille- und der Siebdruckwerkstatt an der „Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle“.
Im Rahmen dieser Tätigkeit beschäftigte er sich seit 1973 mit dem Material Emaille und entdeckte die vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten zur malerischen Anwendung auf Stahlblech. Die Anwendung von Emaille ist eher bekannt bei Haushalts- und Sanitärausstattungen, Emailleschildern und -werbeplakaten sowie in der Architektur und Fassadengestaltung.
„Für mich hatte diese technische, glasig glänzende Oberfläche in Verbindung mit dem tragenden Metall einen besonderen Reiz“, so Matthias. „Das beeinflusste mich und führte zur klaren konstruktiven Bildgestaltungen mit klaren Farbflächen beziehungsweise Flächen mit Farbverlauf und einer angestrebten Pseudoräumlichkeit.“
Eine interessante Erweiterung der künstlerischen Möglichkeiten bedeutete die Anwendung des Siebdruckverfahrens mit Emaille, wobei spezielle Farben zum Einsatz kommen.
In der Seesener Ausstellung, die bis zum 5. Mai 2019 im Städtischen Museum zu sehen ist, stellt Matthias eine Auswahl seiner bis 2015 in den Hochschulwerkstätten entstandenen Emaille-Arbeiten vor. Schon hier sei hingewiesen auf einen Sondertermin: Am Sonntag, 28. April 2019, um 15 Uhr wird der Künstler persönlich durch die Ausstellung führen. Die Teilnahme daran ist kostenlos; der Eintritt ins Museum ist frei.
Das Städtische Museum Seesen hat geöffnet Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon 05381-48891 und E-Mail: museum@seesen.de.