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05.02.2019

TSV Münchehof plant neues Gebäude – ein erster Ortstermin

Der TSV Münchehof plant ein neues Gebäude - ein erster Ortstermin hat stattgefunden.

Die Mitglieder des TSV Münchehof sind sich einig: Sie benötigen dringend ein neues Funktionsgebäude. Der bisherige Zustand sei katastrophal – davon konnte sich Anfang der Woche auch Bürgermeister Erik Homann bei einem Ortstermin überzeugen. Angrenzend an den Fußballplatz gibt es bisher keine sanitären Anlagen, lediglich ein alter Unterstand aus Holz ziert den Eingang zum Platz, der 1971 eingeweiht wurde.

Ein großes Problem sei auch, dass es keine eigenen Umkleideräume für Schiedsrichter gibt, sie müssen sich gemeinsam mit den Spielern in der Turnhalle umziehen – für viele nicht hinnehmbar. „Neulich mussten wir ein Spiel um eine halbe Stunde nach hinten verlegen, damit sich die Schiedsrichter nach den Spielern umziehen konnten“, erklären die Vorsitzenden. Neben Erik Homann und Dirk Tünnermann aus der Hochbauabteilung der Stadt Seesen waren auch Georg Kinat vom Förderverein sowie Dieter Kolle, Rolf Schulz und Peter Gerhards aus dem Vorstand des TSV Münchehof anwesend.

Multifunktionales Gebäude geplant

Ziel sei der Bau eines Funktionsgebäudes am Platz, das nicht nur den Fußballern zur Verfügung steht, sondern beispielsweise durch Yoga- und Gymnastikkurse multifunktional genutzt werden könnte. Die Funktionäre des Vereins gehen davon aus, dass der Neubau rund 400.000 Euro kosten und vom Landessportbund gefördert wird. Auch Eigenmittel wollen die TSVler einbringen. „Wir sind gewillt, auf sämtlichen Ebenen richtig mitzuarbeiten“, so Georg Kinat. Für Bürgermeister Homann steht fest: „Der TSV Münchehof ist ein sehr aktiver Verein. Das spiegelt sich vor allem in dem Engagement seiner Mitglieder wider und ich finde es wichtig, so einen Einsatz auch zu unterstützen." Anhand welcher Richtlinien die Vereine im Stadtgebiet gefördert werden können, wird im Rahmen des neuen Sportentwicklungskonzepts der Stadt Seesen erarbeitet. Der detaillierte Plan der Münchehöfer könnte eine gute Ergänzung des Konzepts sein, welches in den kommenden Monaten von Mitgliedern unterschiedlicher Vereine erstellt wird.