Innovationskraft aus der Nachbarschaft: Rückblick auf den Ideenbooster im Januar 2026
Frischer Wind auf dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (efzn): Am 30. Januar 2026 verwandelte sich der Campus (Digit) des Studiengangs Digital Technologies der Technischen Universität Clausthal und der Ostfalia Hochschule für angwandte Wissenschaften, in eine Schmiede für digitale Konzepte. Die Veranstaltung diente als Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und praktischer Anwendung digitaler Innovationen. Auch die Stadt Seesen war aktiv an diesem Format beteiligt. Der Ideenbooster ist ein Seminarformat im Studiengang Digital Technologies, welches mittleweile das sechste mal durchfgeführt wurde, um die Studierenden mit ihren Ideen zu coachen und Ausgründungen aus der Hochschule zu fördern. Im Rahmen des Ideenboosters präsentierten Studierende 6 Projektideen einer Fachjury. Ausgewählte Teams erhalten im Anschluss eine individuelle Beratung zur Weiterentwicklung ihrer Ideen, unter anderem durch das August-Wilhelm Scheer Institute und der TU Clausthal.
Regionale Vernetzung und Förderung
Als Jurymitglied nahm Mia Cowan teil, Projektmanagerin des Vorhabens „Vom Zukunftsraum zum Zukunftsnetzwerk“ bei der Stadt Seesen. Das Projekt wird durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) im Rahmen der „Zukunftsräume Niedersachsen“ gefördert. Ziel ist es, die Innovationskraft der Städte Seesen und Goslar durch eine engere Verknüpfung mit dem Digitalisierungszentrum nachhaltig zu etablieren.
Beispielprojekt: Digitale Plattform „GridShare“
Unter den prämierten Teams befindet sich das Projekt GridShare der Gründer Julio Martinez, Nithin und Moataz Hawsheh.
Konzept: Eine digitale Plattform zur Sichtbarmachung und Buchung privater E-Ladestationen.
Nutzen: Die Anwendung aktiviert ungenutzte Ladeinfrastruktur, ermöglicht Besitzern zusätzliche Einnahmen und verbessert die Verfügbarkeit von Ladepunkten für E-Mobilisten.
Fachkräftepotenzial für lokale Unternehmen
Im Austausch mit den Studierenden wurde deutlich, dass ein erhebliches Potenzial an technologisch qualifizierten Fachkräften in der Region vorhanden ist. Viele Studierende verfügen über fundierte Programmierkenntnisse und arbeiten sicher in englischer Sprache. Derzeit besteht jedoch eine Diskrepanz: Während die Studierenden in der Region ansässig sind, üben sie ihre Nebenbeschäftigungen häufig in Zentren wie Hannover oder Braunschweig aus. Es besteht ein expliziter Wunsch nach lokalen Beschäftigungsmöglichkeiten, insbesondere in Form von flexiblen, auch englischsprachigen Werkstudierendenstellen.
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Unternehmen aus Seesen haben die Möglichkeit durch diese Expertise zu profitieren. Sei es für die Umsetzung digitaler Herausforderungen oder um neue Impulse im Unternehmen zu setzen. Gerne vermitteln wir Kontakte zu den Projektteams oder potenziellen Werksstudierenden. Ansprechpartnerinnen sind hier Mia Cowan (m.cowan@seesen.de) oder Kim Klapproth (klapproth@seesen.de).
Weitere Informationen zu den Studiengängen Digital Technologies finden Sie auf der Webseite der TU Clausthal