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Coronavirus: Information und Unterstützung


Täglich erreichen die Stadt Seesen Anfragen der örtlichen Wirtschaft, welche Unterstützungsmaßnahmen von Bund, Land, Landkreis oder Stadt insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen aus Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel und anderen betroffenen Branchen erwarten können. Grundsätzliche Informationen, zum Beispiel über bestehende Verbote, die Auswirkungen des Coronavirus und die Allgemeinverfügungen, erhalten Gewerbetreibende auf den Seiten des Landkreises Goslar.

Unsere Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen direkt am Telefon auch außerhalb der Geschäftszeiten: 05381 75 278.

Die Stadtmarketing Seesen eG (Kontakt per Mail: info@stadtmarketing-seesen.de) hat ein Portal für Einzelhändler eingerichtet, auf dem sie geänderte Öffnungszeiten und Lieferdienste eintragen lassen können: www.seesen-hilft-sich.de .

Hilfe aus der Region für die Region

Die Wirtschaftsförderung Region Goslar (WiReGo) hat die wichtigsten Informationen für Unternehmen kompakt zusammengestellt:


Auch die Industrie- und Handelskammer beantwortet Fragen zu den Themen Liquiditätshilfen (KfW, NBank), staatliche Hilfen und Unterstützungsangebote und steht Lieferanten und Vermietern für Fragen zur Seite. Tel.: 0531 47 15 222

Sofortmaßnahmen / finanzielle Unterstützung

Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie setzt zur Unterstützung von Unternehmen in der Krise folgende Sofortmaßnahmen um: 

  • flexibles Kurzarbeitergeld & Arbeitszeitregelungen
  • Liquiditätshilfen durch Steuerstundungen
  • unbegrenzte Hilfszusagen für lückenlose Liquiditätsabdeckung
  • Europäische Zusammenarbeit

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Auch die Niedersächsische Landesregierung hat Sofortmaßnahmen auf den Weg gebracht. Auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung heißt es dazu: 

Um die Auswirkungen der Corona-Krise auf niedersächsische Unternehmen abzumildern, will die Landesregierung kurzfristig Förderprogramme auf den Weg  bringen. Bei der NBank wird daher gegenwärtig ein Kredit-Programm (bis 50.000 Euro) für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe  vorbereitet. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Auflage eines größeren Liquiditätskredits (über 50.000 Euro), der voraussichtlich in sechs Wochen bereitgestellt werden kann. In beiden Fällen muss zuvor eine Absicherung durch das Land, etwa durch einen Haftungsfonds, gewährleistet werden. Beide Kreditprogramme sollen direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden.

Jetzt ist schnelle und unkomplizierte Hilfe gefragt. Lieferengpässe, Stornierungen, ausbleibende Kunden – einige Branchen, etwa Reise, Tourismus und Logistik, sind von der Krise besonders stark betroffen. Auch die Bereiche Kultur, Events und Messebau kämpfen mit hohen Ertragsausfällen. Der Bund hat bereits Hilfe zugesagt. Wichtig ist daher, dass wir mit Landesprogrammen die Förderlücken schließen und insbesondere jenen Unternehmen zur Seite stehen, die von den angekündigten Bundesprogrammen nicht profitieren werden.

Förderung durch die NBank

Unternehmen können ab sofort Anträge auf Soforthilfe bei der NBank stellen.Die Antragstellug kann jetzt auch per email erfolgen.
Wie das geht, erfahren Sie hier:

Unter diesem Link finden Sie nähere Informationen dazu. Die NBank schreibt dazu (Auszug):

Damit in Not geratenen Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz) geholfen werden kann, soll zudem ein sechsmonatiges Landesprogramm in Form einer Zuschussförderung in Höhe von voraussichtlich 100 Millionen Euro im Rahmen des Nachtragshaushaltes aufgelegt werden. Zugutekommen soll dieser Liquiditätszuschuss neben Kleinstunternehmen auch Familienbetrieben, damit diese finanzielle Belastungen abdecken können, die andernfalls ihre Geschäftstätigkeit zerstören würden. Gefördert werden sollen demnach etwa Mieten und Pachten für gewerbliche Immobilien, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht genutzt werden können. Ebenso Finanzierungskosten, zum Beispiel Zinsaufwendungen, für fremdfinanzierte Wirtschaftsgüter wie Maschinen, Anlagen oder Einrichtungen. Die Förderhöhe soll voraussichtlich 20.000 Euro je Unternehmen betragen, die als einmaliger Zuschuss gewährt werden.

Die Programme können ab dem 25.03.2020 über das Portal oder per Email beantragt werden.

Bitte wenden Sie sich für diesen Zuschuss direkt an die NBank, da die Geschäftsbanken nicht an der Entscheidung/Auszahlung beteiligt sind.

0511 30031-333 | beratung@nbank.de

Den gesamten Artikel finden Sie hier.