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16.10.2020

Mitarbeiterschutz: Stadt übernimmt Kosten für Grippeimpfung

Personalchef Wolfgang Jakobi ging mit gutem Beispiel voran.
Personalchef Wolfgang Jakobi ging mit gutem Beispiel voran.

Die Stadt Seesen hat ihren Mitarbeitern angeboten, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Das Angebot wurde gut angenommen: Im Rahmen einer großen Impf-Aktion, die Mitte Oktober von Betriebsarzt Steffen Pallinger und seinem Team im Rathaus durchgeführt wurde, haben sich rund 50 Beschäftigte gegen das Virus impfen lassen. „Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber möchten wir unsere Mitarbeiter so gut es geht schützen und halten eine Grippeimpfung besonders in diesem Jahr für sinnvoll“, erklärt Bürgermeister Erik Homann. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Grippeschutzimpfung insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie: Eine hohe Influenza-Impfquote sei vor allem bei Risikogruppen essentiell, um in der Grippewelle schwere Influenza-Verläufe zu verhindern und Engpässe in Krankenhäusern zu vermeiden, informiert das RKI. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) ist davon überzeugt, dass eine Grippeschutzimpfung nicht nur dem individuellen Schutz dient, sondern insbesondere das Gesundheitssystem entlastet. Die STIKO und das RKI empfehlen die Impfung vor allem für Menschen, die der Risikogruppe angehören – dazu zählen unter anderem Menschen, die älter als 60 Jahre sind, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, Schwangere und Personen, die mit besonders vielen Menschen in Kontakt kommen. Nicht alle Krankenkassen tragen die Kosten in Höhe von 20 bis 40 Euro, daher hat die Stadt Seesen ihren Mitarbeitern angeboten, die Kosten in solchen Fällen zu übernehmen und so allen Beschäftigten die Möglichkeit einer Grippeschutzimpfung zu geben.