Hilfsnavigation

Israel Jacobson

Jacobsonschule


Der Landesrabbiner für den Bereich der späteren Landkreise Gandersheim und Holzminden gründete1801 an der heutigen Jacobsonstraße eine jüdische Freischule. Die ursprünglich rein jüdische Schule diente schon ab 1802 der gemeinsamen Erziehung von jüdischen und christlichen Kindern; die Christlichen kamen in der Regel aus Seesen und Umgebung, die Jüdischen häufig von weit her, sogar aus Amerika, Südafrika und Australien. Im Laufe von mehr als hundert Jahren entwickelte sich diese Schule zum Seesener Gymnasium, das den Namen des Gründers der Schule trägt. Von den Gebäuden der alten Jacobsonschule ist nur noch das 1889 errichtete Schülerheim, das Alumnat, erhalten geblieben.

Heute ist dieses ansehnliche, die Innenstadt beherrschende Gebäude das Bürgerhaus der Stadt, in dem u.a. die Bücherei, das Jugendzentrum und Räume für Vereine untergebracht sind. Eine kleine Ausstellung im Bürgerhaus erinnert an das Leben und Wirken von Israel Jacobson.

 

Jüdischer Friedhof

Israel Jacobson kaufte 1850 das Areal am Lauseberg für die wachsende jüdische Bevölkerung. Die erste Grablegung erfolgte jedoch erst 1836, die letzte Hundert Jahre später. Die Kuppe des Friedhofes war den Angehörigen der Jacobsonschule vorbehalten, damit Sie einen „Blick auf die Schule“ hatte. Die 100 Grabstätten zieren zahlreiche jüdische Symbole und Inschriften.
Der Friedhof befindet sich an der Dehnestraße.

Jüdischer Friedhof

Stadtmarketing Seesen eG
Jacobsonplatz 1
38723 Seesen
[Einleitung]

Stadtführung per SEGWAY

Segway

Das Wetter in Seesen