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26.02.2016

Stadtsanierungsmaßnahme in der unteren Jacobsonstraße - Zweite Bauabschnittsphase

Die Stadtsanierungsmaßnahme in der unteren Jacobsonstraße ist im Januar angelaufen und geht nun in die zweite Bauabschnittsphase.

Die vorbereitenden Arbeiten, wie Hausanschluss- und Gasleitungerneuerungen, haben bereits in der nördlichen Gehwegseite begonnen, so dass dort ab Anfang März der Gehweg und die Parkbuchten saniert werden können.

Um die Bauarbeiten zügig und störungsfrei durchführen zu können, wird während der gesamten Bauphasen voraussichtlich ab 02. März bis zum Sommer, die untere Jacobsonstraße für den Straßenverkehr gesperrt sein.
Den Fußgängern wird immer eine Gehwegseite zur Verfügung stehen. Zum Erreichen der anderen Straßenseite, werden Querungswege gut erkennbar eingerichtet.

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19.02.2016

Privaten Müll öffentlich entsorgt

In letzter Zeit häuften sich an der Grundschule Jahnstraße die Fälle, in denen privater Hausmüll einfach öffentlich entsorgt wurde. Selbst nachdem die entsprechenden Mülltonnen unter Verschluss genommen wurden, fanden die unbekannten Entsorger einen Platz um ihren privaten Unrat abzustellen.

Müll_an der GS

Diese scheinbar bequeme und kostengünstige Weise seinen Privatmüll loszuwerden ist jedoch strafbar und stellt einen Verstoß gegen das Abfallrecht dar. Der Leiter des Fachbereichs Ordnung Uwe Zimmermann wies nun noch einmal daraufhin, dass die Stadt Seesen bei Fortsetzung Anzeige bei der Polizei erstatten werde.

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18.02.2016

Defekte Straßenbeleuchtung online melden

In Zusammenarbeit mit der Harz Energie Netz GmbH hat die Stadt Seesen vor einiger Zeit das sogenannte Straßenbeleuchtungsportal ins Leben gerufen.

Straßenbeleuchtungsportal

Dieses Portal ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern defekte Straßenlaternen online zu melden. Für jede angezeigte Störung erhalten die Nutzer eine Empfangsbestätigung und können den Status des Reparaturauftrags online einsehen.

So kann nun jeder per Eigeninitiative dafür sorgen, dass Seesen und Umgebung auch in den dunklen Monaten des Jahres stets gut ausgeleuchtet ist und auch bleibt.

Das Straßenbeleuchtungsportal für die Stadt Seesen und die umliegenden Ortschaften ist auf der Internetseite www.stadtverwaltung-seesen.de erreichbar.

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18.02.2016

Ausstellungseröffnung: "Braunschweigisches Land in der Weimarer Republik"

Die Arbeitsgemeinschaft Heimatpfleger in der Braunschweigischen Landschaft befasst sich unter anderem mit der Geschichte des alten Landes Braunschweig.

Eines der letzten Projekte galt der Weimarer Republik, die auch für die Geschichte in unserem Raum von großer Bedeutung war. Die Ergebnisse zu Themen Politik, Wirtschaft, Architektur, Infrastruktur und Gesellschaft haben die Heimatpfleger in einer sehenswerten Ausstellung vereint.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 25. Februar, um 19 Uhr im Städtischen Museum eröffnet und kann dann bis zum 24. April 2016 besucht werden.

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18.02.2016

Theater in Seesen: Nach dem "Aufguss" kommt "Patrick 1,5"

Am 16. Februar begeisterten Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann in der Boulevard-Komödie „Aufguss" das Publikum in einer restlos ausverkauften Aula. Mit witzigen Wortspielen im Wellnessbereich und hitziger Bademanteldiplomatie bescherten die Protagonisten den Zuschauern einen „spritzigen" Theaterabend.

Aufguss

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03.02.2016

Organisationsveränderung im Rathaus soll neue Schwerpunkte setzen.

Der Beginn des Jahres 2016 ist im Rathaus der Stadt Seesen mit zahlreichen organisatorischen Änderungen verbunden. Bürgermeister Erik Homann will durch die Organisationsveränderung neue Schwerpunkte setzen und die Stadtverwaltung den sich veränderten Anforderungen anpassen.

Rathaus

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02.02.2016

Einwohnerversammlung - Endausbau "Am Hegeanger" (2. BA) am 16.02.2016

Um der Öffentlichkeit und insbesondere den unmittelbar betroffenen Anliegern im Vorfeld der geplanten Baumaßnahmen die Ausbauplanung vorzustellen, findet am

16.02.2016, 18.00 Uhr, im Haus der Vereine in Seesen-Rhüden (An der Schule 3),

eine Einwohnerversammlung zum Thema

"Endausbau - Am Hegeanger (2. Bauabschnitt)" statt.

Alle Interessierten sind hierzu eingeladen.

 

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21.01.2016

Kreuzung Marktstraße / Lange Straße wird überarbeitet

Die ausführende Tiefbaufirma wurde angewiesen, die Aufpflasterung der Kreuzung Marktstraße / Lange Straße regelkonform nachzubessern. Die Ausführung entspricht nicht den von der Stadt Seesen beauftragten Planungen und muss daher umgebaut werden.

Die Kreuzung wurde am 17. Dezember für den Verkehr freigegeben. Die Anfang Januar durchgeführten Messungen haben ergeben, dass die Tiefbaufirma den Einbau abweichend von den Planungen durchgeführt hat. Bei geeigneter Witterung wird der Einbau der verkehrsberuhigenden Elemente korrigiert.

Die betroffenen Bereiche wurden von der Stadt Seesen vorsorglich gesperrt um Schäden an den Fahrzeugen zu vermeiden. Die verantwortliche Baufirma wird die Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung durchführen.

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11.01.2016

Wohngeldänderung

Seit dem 1.1.2016 gelten neue Regelungen für die Gewährung von Wohngeld, die zu höheren Ansprüchen oder erstmaligen Ansprüchen führen könnten.  » weiterlesen
19.12.2015

Bürgerbüro am 2.Januar geschlossen

Das Bürgerbüro ist am Samstag, 02. Januar 2016 geschlossen. Vom 28. bis 30. Dezember 2015 ist das Bürgerbüro von 08.00 bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet.  » weiterlesen
18.12.2015

Neugestaltete Marktstraße für den Verkehr freigegeben

In den vergangenen Monaten war der nördliche Abschnitt der Marktstraße in der Seesener Innenstadt von reger Bautätigkeit geprägt. Nun konnten die Arbeiten zur Umgestaltung der Straße weitestgehend abgeschlossen werden. Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, des Ingenieurbüros, sowie der bauausführenden Firma gab Bürgermeister Erik Homann am 17. Dezember 2015 die Marktstraße wieder durchgehend für den Verkehr frei.


© Stadt Seesen / Freigabe der Kreuzung Marktstraße / Rosenstraße / Am Markt für den Verkehr (17. Dezember 2015).

Die Neugestaltung der Marktstraße ist Bestandteil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Seesen – Stadtzentrum“. Nachdem im Rahmen dieses Sanierungskonzepts bereits die Straße Am Markt und die Poststraße erneuert wurden, konnte mit der Umgestaltung der Marktstraße eine weitere öffentliche Maßnahme fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben werden. 

Wesentlicher Bestandteil der Neugestaltung der Marktstraße ist die Schaffung einer Platzfläche vor dem Rathaus, mit der ein großzügiger Raumeindruck geschaffen und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger gesteigert wird. Darüber hinaus kann dieser Platz künftig multifunktional genutzt werden (z.B. für Veranstaltungen, Stadtfeste, Hochzeitsgesellschaften vor dem Rathaus etc.). Die in der Vergangenheit vor dem Rathaus ausgewiesenen Stellplätze wurden im Zuge der Umgestaltung verlagert. An der Ostseite der Marktstraße, zwischen dem Rathausvorplatz und der Einmündung Bollergasse, sind nunmehr Kraftfahrzeugeinstellplätze in Senkrechtaufstellung angelegt. In den übrigen Bereichen wurde die Längsaufstellung beibehalten. Die Stellplätze sind mit einer Pflasterung in einem dunkleren Farbton gekennzeichnet und können wie bisher mit Parkscheibe eine Stunde lang kostenlos genutzt werde 


© Stadt Seesen / Marktstraße (17. Dezember 2015).

Der Kreuzungsbereich Marktstraße / Rosenstraße / Am Markt / Lange Straße wurde im Zuge der Baumaßnahmen ebenfalls durchgängig in Pflasterbauweise befestigt, um die Marktstraße gestalterisch durchgehend an die Straße Am Markt anzubinden. Da der Kreuzungsbereich nun vollständig Bestandteil des verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches („Tempo-10-Zone“) ist, ändert sich an dieser Stelle auch die Verkehrsführung: Künftig gilt es, an dieser Kreuzung die Vorfahrtsregel „rechts vor links“ zu beachten.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurden die steinernen Einfassungen der Pflanzbeete mit den in Hochbeeten stehenden Bäumen entfernt. Als Ersatz hierfür wurden neue Pflanzbeete auf Pflasterniveau angelegt, die mit Bäumen der Sorte Spitzahorn bepflanzt wurden. Diese Baumart weist einen säulenförmigen Wuchs auf und ist auch für beengte Verhältnisse geeignet. Die Kopflinden vor dem Rathaus mussten aufgrund ihres schlechten Allgemeinzustandes im Vorfeld der Bauarbeiten ebenfalls entfernt werden. Hierfür wurden an gleicher Stelle neue Lindenbäume nachgepflanzt.

Die Gestaltung der in Pflasterbauweise befestigten Oberflächen erfolgte im Hinblick auf ein einheitliches Erscheinungsbild in Anlehnung an die beim Ausbau der Straße Am Markt sowie der Poststraße verwendeten Materialien. Zur Berücksichtigung der Belange sehbehinderter Menschen wurden dabei an den Kreuzungs- und Einmündungspunkten taktile Bodenleitsysteme installiert. Die mit Blindenstöcken ertastbaren Bodenleitsysteme (Rillen- und Noppenplatten) sollen es blinden oder sehbehinderten Menschen ermöglichen, sich selbstständig im öffentlichen Raum zu bewegen.

Die Planung für die Neugestaltung der Marktstraße wurde vorab in mehreren Sitzungen des „Arbeitskreises Stadtsanierung“ eingehend diskutiert und in zwei öffentlichen Einwohnerversammlungen mit den Anliegern erörtert. Die dabei aus dem Kreise der Einwohner vorgebrachten Anregungen sind zum Teil in die weitere Planung mit eingeflossen. Der abschließenden Ausbauplanung hatte der Rat der Stadt Seesen in seiner Sitzung am 11. März 2015 zugestimmt und damit die Weichen für eine Neugestaltung der Marktstraße gestellt.

Mit den Bauarbeiten zur Umgestaltung der Marktstraße war im Juni 2015 im Kreuzungsbereich Marktstraße / Jacobsonstraße begonnen worden. Die Straßenbauarbeiten konnten in den darauffolgenden Monaten abschnittsweise fertiggestellt werden, so dass die Straße entsprechend dem Baufortschritt in Teilen bereits für den Verkehr freigegeben werden konnte. Mit der Fertigstellung des Kreuzungsbereiches Marktstraße / Rosenstraße / Am Markt / Lange Straße konnten die Arbeiten nun weitestgehend abgeschlossen werden, so dass die Marktstraße und der Kreuzungsbereich ab sofort wieder durchgehend befahrbar sind. Noch ausstehende Restarbeiten, wie beispielsweise die Aufstellung von Sitzgelegenheiten oder Fahrradbügeln, sollen in den kommenden Wochen durchgeführt werden.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung der Marktstraße belaufen sich - einschließlich der durchgeführten Kanalbauarbeiten - auf rund 620.000 €. Die darin enthaltenen Kosten des Straßenbaus werden im Zuge der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Seesen – Stadtzentrum“ aus Sanierungsmitteln finanziert. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sollen für diese Sanierungsmaßnahme über mehrere Jahre hinweg vom Bund, vom Land Niedersachsen und der Stadt Seesen (jeweils zu einem Drittel) Fördermittel in Höhe von insgesamt bis zu rund fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Sanierungsgebiet, in dem diese Fördermittel eingesetzt werden können, erstreckt sich vom Wilhelmsplatz bis zum Bahnhofsplatz sowie von der Bismarckstraße bis zur Poststraße.

Als nächste Maßnahmen sind für 2016 die Neugestaltung der unteren Jacobsonstraße (von der Poststraße bis zur Marktstraße) sowie die Herstellung eines attraktiven Spielbereiches für Kinder auf der Grünfläche am Jacobsonplatz vorgesehen. Mit den Bauarbeiten hierfür soll, geeignete Witterung vorausgesetzt, bereits im Januar 2016 begonnen werden. Es ist geplant, diese Maßnahmen bis zum Herbst 2016 abzuschließen. Im Anschluss daran ist für 2017 die Umgestaltung der mittleren Jacobsonstraße (von der Marktstraße bis zur Bismarckstraße) geplant.

 

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Rund drei Millionen von der Kulturstiftung des Bundes für Kulturangebot in Südniedersachsen: Oberharz, Seesen und Osterode erhalten Förderung

Drei Projekte aus Südniedersachsen werden im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ mit insgesamt 2,89 Milllionen Euro gefördert. Das hat der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes am Donnerstag (10. Dezember 2015) entschieden.

Im Harz streben vier kleine Bergbaumuseen eine Neustrukturierung unter dem Dach der Stiftung UNESCO Welterbe im Harz an. Um die lokalen Erinnerungsstätten zu modernen Vermittlungsorten zu entwickeln, werden Ideen, Mittel und Strukturen in drei Schritten gebündelt. Zunächst definieren die Standorte ihre jeweiligen Schwerpunkte neu, in der zweiten Phase werden Ressourcen und Mitarbeiter zusammengeführt, und im dritten Schritt wird das Design der Dauerausstellungen und Museen erneuert und vereinheitlicht. Die Stiftung erhält dafür von der Kulturstiftung des Bundes 1,35 Millionen Euro.

Die Stadt Osterode plant die Neuausrichtung und Umgestaltung der Stadtbibliothek zu einem interkulturellen Ort der Begegnung, Bildung und Kultur. Durch ein vielfältiges Medienangebot in mehreren Sprachen und die Öffnung des Hauses für Schreibwerkstätten, zweisprachige Lesungen und interkulturelle Theaterprojekte will die Bibliothek zum Knotenpunkt einer neuen Kultur in der Stadt werden. Hierfür stellt die Bundeskulturstiftung 1,045 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Jacobson-Haus in Seesen, das bisher die Stadtbibliothek sowie einige Vereine beherbergte, soll zu einem Veranstaltungshaus erweitert werden, in dem Theater, Konzerte und Ausstellungen stattfinden und ein bürgernahes Kulturbüro angesiedelt ist. Das Programm für diese Neuausrichtung entwickeln öffentliche und private Einrichtungen, Kulturvereine und freie Künstler gemeinsam. Die Kulturstiftung des Bundes bezuschusst dieses Vorhaben mit 495.000 Euro. Die Projekte in Osterode und Seesen sowie deren Bibliotheksleiterinnen stehen während des Transformationsprozesses in ständigem Austausch. 

Dazu die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic: „Das ist ein großer Erfolg für die Region Südniedersachsen. Alle drei Projekte haben sich intensiv mit den Fragen des demografischen Wandels, der kulturellen Infrastruktur und der Kulturentwicklung befasst sowie die erforderlichen Transformationsprozesse für sich interpretiert und konzeptionell umgesetzt. Darüber hinaus zeigen die drei ausgewählten Projekte, wie vielfältig die Kulturlandschaft Südniedersachsens ist. Durch die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes können zahlreiche modellhafte und innovative Prozesse in Bewegung gesetzt werden, von denen nicht nur Südniedersachsen profitieren wird.“

Der Landschaftsverband Südniedersachsen hatte in der ersten Jahreshälfte die Suche und Auswahl geeigneter Projekte organisiert und hierfür bereits eine Förderung der Kulturstiftung des Bundes erhalten. Dessen stellvertretender Vorsitzender, der Göttinger Landrat Bernhard Reuter begrüßt die Förderentscheidungen: „Wir sind stolz darauf, dass wir in unserer Region innerhalb kurzer Zeit die Anregungen der Bundeskulturstiftung aufgreifen und Projektplanungen vorlegen konnten. Es hätte sogar noch weitere interessante Ideen gegeben. Südniedersachsen hat bewiesen, dass wir effiziente und reaktionsfähige Kooperationsstrukturen haben.“

Ziel des neuen Förderprogramms der Bundeskulturstiftung ist es, ein zeitgemäßes, auf die jeweilige Region zugeschnittenes Kulturangebot für die Zukunft zu sichern. Zunächst wurden vier strukturschwache Regionen in ganz Deutschland ausgewählt – das Oderbruch, Teile der Saarpfalz, die Schwäbische Alb und Südniedersachsen. In diesen Regionen sollen Konzepte für eine Transformation der bestehenden Kultureinrichtungen erstellt werden, die sich an folgenden Leitfragen orientieren: Was brauchen die Menschen, die hier leben? Was können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern anbieten? Wie soll ein attraktives Kulturangebot für unsere Region in Zukunft aussehen? Wie können wir es zukunftsorientiert organisieren?

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27.11.2015

Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”

 

Cities for life

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 30. November 2015 findet auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio wieder der internationale Aktionstag

„Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe” statt.

Auch die Stadt Seesen unterstützt diese Kampagne!

Seit Beginn der Kampagne wurden in den vergangenen 14 Jahren in über 100 Ländern mehrere Tausend Aktionen durchgeführt (im vergangenen Jahr 2014 ca. 2000), bei denen der Einsatz für eine Welt ohne Todesstrafe im Mittelpunkt steht. Die beteiligten Städte möchten ein Zeichen setzen und dazu aufrufen, dass die Rechtssysteme weltweit das menschliche Leben in allen Phasen und unter allen Umständen achten. Der internationale Tag „Cities for Life” verfolgt das Ziel einer kulturellen Mobilisierung der Bürger für mehr Menschlichkeit. In Deutschland unterstützen 160 Städte die Kampagne und organisieren unterschiedliche Events. Insbesondere bringen sie durch die besondere Beleuchtung von bekannten Gebäuden ihre Unterstützung der weltweit größten Bürgermobilisierung gegen die Todesstrafe zum Ausdruck.
Im Dezember 2007 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum ersten Mal in der Geschichte mit großer Mehrheit eine Resolution für ein universales Moratorium der Todesstrafe verabschiedet, die im Dezember 2014 mit noch größerer Zustimmung zum wiederholten Male bestätigt wurde.


Im Oktober dieses Jahres fand auf Einladung von Sant’Egidio im Parlament Japans, das die Todesstrafe beibehält, eine wichtige Tagung mit Vertretern von Menschenrechtsorganisationen und staatlichen Behörden über Möglichkeiten statt, diese Kampagne in Asien weiter zu fördern und Wege in Richtung einer Abschaffung der Todesstrafe zu finden. Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie in der Praxis nicht mehr an, nur eine Minderheit übt diese Praxis noch aus. Erfreulicherweise gibt es auch in diesem Jahr wieder positive Nachrichten zu vermelden: So hat der Bundesstaat Nebraska in den USA die Todesstrafe abgeschafft. Damit haben in den vergangenen sieben Jahren sieben US-Staaten diesen Schritt getan und die Zahl der Bundesstaaten ohne Todesstrafe auf 19 erhöht. Diese Fortschritte belegen einen unaufhaltsamen Trend zu einer weltweiten Abschaffung der Todesstrafe, zu der Papst Franziskus bei seiner Rede im US-Kongress vor einigen Wochen die politischen Vertreter des Landes dringend ermutigt hat. Leider bleiben auch besorgniserregende Nachrichten nicht aus. Insbesondere aus den Krisengebieten des Nahen Ostens und asiatischen Ländern sind wieder steigende Vollstreckungszahlen und teilweise grausame Hinrichtungen zu registrieren, die eindringlich die Bedeutung dieses globalen Einsatzes für eine Kultur des Lebens vor Augen führen.


Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit über 60.000 Mitgliedern in 74 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Sie engagiert sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen in der World Coalition against the Death Penalty im Kampf gegen die Todesstrafe und hat die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben“ gegründet. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte. Für die 1998 initiierte Unterschriftenkampagne für ein Moratorium der Todesstrafe hat die Gemeinschaft Sant’Egidio bisher fast 6 Millionen Unterschriften gesammelt. Außerdem pflegen Mitglieder von Sant’Egidio weltweit Hunderte von persönlichen Brieffreundschaften mit Todeskandidaten und unterstützen viele im persönlichen Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.santegidio.de.

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16.11.2015

Informationsabend zur Flüchtlingssituation

zur öffentlichen Veranstaltung "Flüchtlingssituation in Seesen" lädt Bürgermeister Erik Homann alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich aus erster Hand über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Seesen zu informieren. Ein Vertreter des Landkreises Goslar steht u.a. zum Thema "Unterbringung" zur Verfügung. Bürgermeister Homann wird darüber hinaus über die Maßnahmen der Stadt Seesen zur Betreuung und Integration der Flüchtlinge informieren.

Dienstag, 01.Dezember, 19.00 Uhr im Bürgersaal (Jacobsonplatz 1)

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30.10.2015

Neue Bücher im November

In der Stadtbücherei können Sie ab November folgende Bücher erstmalig ausleihen:  » weiterlesen
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