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15.04.2016

Jahresabschluss 2012 der Stadt Seesen

Der Rat der Stadt Seesen hat in seiner Sitzung am 16.03.2016 den Jahresabschluss 2012 der Stadt Seesen beschlossen.

Der Jahresabschluss wird hiermit bekanntgemacht. Den genauen Wortlaut finden Sie hier.

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11.04.2016

Vermehrt Schäden an technischen Anlagen der Abwasserbeseitigung - Was gehört in die Toilette?

Weder Speisereste, noch Hygieneartikel, noch Fette, sondern nur das, was wirklich reingehört! Dennoch werden oftmals Abfälle aus dem Haushalt über die Toilette in der Kanalisation entsorgt.

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06.04.2016

Lust auf Besuch?

Lateinamerikanische Schüler suchen Gastfamilien!

Die Schüler der Deutschen Schule Cali (Kolumbien) wollen gerne einmal deutsche Weihnachten erleben und den Verlauf von Jahreszeiten kennen lernen. Dazu sucht das Humboldteum deutsche Familien, die offen sind, einen lateinamerikanischen Jugendlichen (15 bis 17 Jahre alt) aus dem Land des ewigen Frühlings als „Kind auf Zeit“ aufzunehmen.

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26.02.2016

Stadtsanierungsmaßnahme in der unteren Jacobsonstraße - Zweite Bauabschnittsphase

Die Stadtsanierungsmaßnahme in der unteren Jacobsonstraße ist im Januar angelaufen und geht nun in die zweite Bauabschnittsphase.

Die vorbereitenden Arbeiten, wie Hausanschluss- und Gasleitungerneuerungen, haben bereits in der nördlichen Gehwegseite begonnen, so dass dort ab Anfang März der Gehweg und die Parkbuchten saniert werden können.

Um die Bauarbeiten zügig und störungsfrei durchführen zu können, wird während der gesamten Bauphasen voraussichtlich ab 02. März bis zum Sommer, die untere Jacobsonstraße für den Straßenverkehr gesperrt sein.
Den Fußgängern wird immer eine Gehwegseite zur Verfügung stehen. Zum Erreichen der anderen Straßenseite, werden Querungswege gut erkennbar eingerichtet.

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19.02.2016

Privaten Müll öffentlich entsorgt

In letzter Zeit häuften sich an der Grundschule Jahnstraße die Fälle, in denen privater Hausmüll einfach öffentlich entsorgt wurde. Selbst nachdem die entsprechenden Mülltonnen unter Verschluss genommen wurden, fanden die unbekannten Entsorger einen Platz um ihren privaten Unrat abzustellen.

Müll_an der GS

Diese scheinbar bequeme und kostengünstige Weise seinen Privatmüll loszuwerden ist jedoch strafbar und stellt einen Verstoß gegen das Abfallrecht dar. Der Leiter des Fachbereichs Ordnung Uwe Zimmermann wies nun noch einmal daraufhin, dass die Stadt Seesen bei Fortsetzung Anzeige bei der Polizei erstatten werde.

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18.02.2016

Ausstellungseröffnung: "Braunschweigisches Land in der Weimarer Republik"

Die Arbeitsgemeinschaft Heimatpfleger in der Braunschweigischen Landschaft befasst sich unter anderem mit der Geschichte des alten Landes Braunschweig.

Eines der letzten Projekte galt der Weimarer Republik, die auch für die Geschichte in unserem Raum von großer Bedeutung war. Die Ergebnisse zu Themen Politik, Wirtschaft, Architektur, Infrastruktur und Gesellschaft haben die Heimatpfleger in einer sehenswerten Ausstellung vereint.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 25. Februar, um 19 Uhr im Städtischen Museum eröffnet und kann dann bis zum 24. April 2016 besucht werden.

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18.02.2016

Theater in Seesen: Nach dem "Aufguss" kommt "Patrick 1,5"

Am 16. Februar begeisterten Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann in der Boulevard-Komödie „Aufguss" das Publikum in einer restlos ausverkauften Aula. Mit witzigen Wortspielen im Wellnessbereich und hitziger Bademanteldiplomatie bescherten die Protagonisten den Zuschauern einen „spritzigen" Theaterabend.

Aufguss

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18.02.2016

Defekte Straßenbeleuchtung online melden

In Zusammenarbeit mit der Harz Energie Netz GmbH hat die Stadt Seesen vor einiger Zeit das sogenannte Straßenbeleuchtungsportal ins Leben gerufen.

Straßenbeleuchtungsportal

Dieses Portal ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern defekte Straßenlaternen online zu melden. Für jede angezeigte Störung erhalten die Nutzer eine Empfangsbestätigung und können den Status des Reparaturauftrags online einsehen.

So kann nun jeder per Eigeninitiative dafür sorgen, dass Seesen und Umgebung auch in den dunklen Monaten des Jahres stets gut ausgeleuchtet ist und auch bleibt.

Das Straßenbeleuchtungsportal für die Stadt Seesen und die umliegenden Ortschaften ist auf der Internetseite www.stadtverwaltung-seesen.de erreichbar.

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03.02.2016

Organisationsveränderung im Rathaus soll neue Schwerpunkte setzen.

Der Beginn des Jahres 2016 ist im Rathaus der Stadt Seesen mit zahlreichen organisatorischen Änderungen verbunden. Bürgermeister Erik Homann will durch die Organisationsveränderung neue Schwerpunkte setzen und die Stadtverwaltung den sich veränderten Anforderungen anpassen.

Rathaus

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02.02.2016

Einwohnerversammlung - Endausbau "Am Hegeanger" (2. BA) am 16.02.2016

Um der Öffentlichkeit und insbesondere den unmittelbar betroffenen Anliegern im Vorfeld der geplanten Baumaßnahmen die Ausbauplanung vorzustellen, findet am

16.02.2016, 18.00 Uhr, im Haus der Vereine in Seesen-Rhüden (An der Schule 3),

eine Einwohnerversammlung zum Thema

"Endausbau - Am Hegeanger (2. Bauabschnitt)" statt.

Alle Interessierten sind hierzu eingeladen.

 

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21.01.2016

Kreuzung Marktstraße / Lange Straße wird überarbeitet

Die ausführende Tiefbaufirma wurde angewiesen, die Aufpflasterung der Kreuzung Marktstraße / Lange Straße regelkonform nachzubessern. Die Ausführung entspricht nicht den von der Stadt Seesen beauftragten Planungen und muss daher umgebaut werden.

Die Kreuzung wurde am 17. Dezember für den Verkehr freigegeben. Die Anfang Januar durchgeführten Messungen haben ergeben, dass die Tiefbaufirma den Einbau abweichend von den Planungen durchgeführt hat. Bei geeigneter Witterung wird der Einbau der verkehrsberuhigenden Elemente korrigiert.

Die betroffenen Bereiche wurden von der Stadt Seesen vorsorglich gesperrt um Schäden an den Fahrzeugen zu vermeiden. Die verantwortliche Baufirma wird die Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung durchführen.

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11.01.2016

Wohngeldänderung

Seit dem 1.1.2016 gelten neue Regelungen für die Gewährung von Wohngeld, die zu höheren Ansprüchen oder erstmaligen Ansprüchen führen könnten.  » weiterlesen
19.12.2015

Bürgerbüro am 2.Januar geschlossen

Das Bürgerbüro ist am Samstag, 02. Januar 2016 geschlossen. Vom 28. bis 30. Dezember 2015 ist das Bürgerbüro von 08.00 bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet.  » weiterlesen
18.12.2015

Neugestaltete Marktstraße für den Verkehr freigegeben

In den vergangenen Monaten war der nördliche Abschnitt der Marktstraße in der Seesener Innenstadt von reger Bautätigkeit geprägt. Nun konnten die Arbeiten zur Umgestaltung der Straße weitestgehend abgeschlossen werden. Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, des Ingenieurbüros, sowie der bauausführenden Firma gab Bürgermeister Erik Homann am 17. Dezember 2015 die Marktstraße wieder durchgehend für den Verkehr frei.


© Stadt Seesen / Freigabe der Kreuzung Marktstraße / Rosenstraße / Am Markt für den Verkehr (17. Dezember 2015).

Die Neugestaltung der Marktstraße ist Bestandteil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Seesen – Stadtzentrum“. Nachdem im Rahmen dieses Sanierungskonzepts bereits die Straße Am Markt und die Poststraße erneuert wurden, konnte mit der Umgestaltung der Marktstraße eine weitere öffentliche Maßnahme fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben werden. 

Wesentlicher Bestandteil der Neugestaltung der Marktstraße ist die Schaffung einer Platzfläche vor dem Rathaus, mit der ein großzügiger Raumeindruck geschaffen und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger gesteigert wird. Darüber hinaus kann dieser Platz künftig multifunktional genutzt werden (z.B. für Veranstaltungen, Stadtfeste, Hochzeitsgesellschaften vor dem Rathaus etc.). Die in der Vergangenheit vor dem Rathaus ausgewiesenen Stellplätze wurden im Zuge der Umgestaltung verlagert. An der Ostseite der Marktstraße, zwischen dem Rathausvorplatz und der Einmündung Bollergasse, sind nunmehr Kraftfahrzeugeinstellplätze in Senkrechtaufstellung angelegt. In den übrigen Bereichen wurde die Längsaufstellung beibehalten. Die Stellplätze sind mit einer Pflasterung in einem dunkleren Farbton gekennzeichnet und können wie bisher mit Parkscheibe eine Stunde lang kostenlos genutzt werde 


© Stadt Seesen / Marktstraße (17. Dezember 2015).

Der Kreuzungsbereich Marktstraße / Rosenstraße / Am Markt / Lange Straße wurde im Zuge der Baumaßnahmen ebenfalls durchgängig in Pflasterbauweise befestigt, um die Marktstraße gestalterisch durchgehend an die Straße Am Markt anzubinden. Da der Kreuzungsbereich nun vollständig Bestandteil des verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches („Tempo-10-Zone“) ist, ändert sich an dieser Stelle auch die Verkehrsführung: Künftig gilt es, an dieser Kreuzung die Vorfahrtsregel „rechts vor links“ zu beachten.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurden die steinernen Einfassungen der Pflanzbeete mit den in Hochbeeten stehenden Bäumen entfernt. Als Ersatz hierfür wurden neue Pflanzbeete auf Pflasterniveau angelegt, die mit Bäumen der Sorte Spitzahorn bepflanzt wurden. Diese Baumart weist einen säulenförmigen Wuchs auf und ist auch für beengte Verhältnisse geeignet. Die Kopflinden vor dem Rathaus mussten aufgrund ihres schlechten Allgemeinzustandes im Vorfeld der Bauarbeiten ebenfalls entfernt werden. Hierfür wurden an gleicher Stelle neue Lindenbäume nachgepflanzt.

Die Gestaltung der in Pflasterbauweise befestigten Oberflächen erfolgte im Hinblick auf ein einheitliches Erscheinungsbild in Anlehnung an die beim Ausbau der Straße Am Markt sowie der Poststraße verwendeten Materialien. Zur Berücksichtigung der Belange sehbehinderter Menschen wurden dabei an den Kreuzungs- und Einmündungspunkten taktile Bodenleitsysteme installiert. Die mit Blindenstöcken ertastbaren Bodenleitsysteme (Rillen- und Noppenplatten) sollen es blinden oder sehbehinderten Menschen ermöglichen, sich selbstständig im öffentlichen Raum zu bewegen.

Die Planung für die Neugestaltung der Marktstraße wurde vorab in mehreren Sitzungen des „Arbeitskreises Stadtsanierung“ eingehend diskutiert und in zwei öffentlichen Einwohnerversammlungen mit den Anliegern erörtert. Die dabei aus dem Kreise der Einwohner vorgebrachten Anregungen sind zum Teil in die weitere Planung mit eingeflossen. Der abschließenden Ausbauplanung hatte der Rat der Stadt Seesen in seiner Sitzung am 11. März 2015 zugestimmt und damit die Weichen für eine Neugestaltung der Marktstraße gestellt.

Mit den Bauarbeiten zur Umgestaltung der Marktstraße war im Juni 2015 im Kreuzungsbereich Marktstraße / Jacobsonstraße begonnen worden. Die Straßenbauarbeiten konnten in den darauffolgenden Monaten abschnittsweise fertiggestellt werden, so dass die Straße entsprechend dem Baufortschritt in Teilen bereits für den Verkehr freigegeben werden konnte. Mit der Fertigstellung des Kreuzungsbereiches Marktstraße / Rosenstraße / Am Markt / Lange Straße konnten die Arbeiten nun weitestgehend abgeschlossen werden, so dass die Marktstraße und der Kreuzungsbereich ab sofort wieder durchgehend befahrbar sind. Noch ausstehende Restarbeiten, wie beispielsweise die Aufstellung von Sitzgelegenheiten oder Fahrradbügeln, sollen in den kommenden Wochen durchgeführt werden.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung der Marktstraße belaufen sich - einschließlich der durchgeführten Kanalbauarbeiten - auf rund 620.000 €. Die darin enthaltenen Kosten des Straßenbaus werden im Zuge der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Seesen – Stadtzentrum“ aus Sanierungsmitteln finanziert. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sollen für diese Sanierungsmaßnahme über mehrere Jahre hinweg vom Bund, vom Land Niedersachsen und der Stadt Seesen (jeweils zu einem Drittel) Fördermittel in Höhe von insgesamt bis zu rund fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Sanierungsgebiet, in dem diese Fördermittel eingesetzt werden können, erstreckt sich vom Wilhelmsplatz bis zum Bahnhofsplatz sowie von der Bismarckstraße bis zur Poststraße.

Als nächste Maßnahmen sind für 2016 die Neugestaltung der unteren Jacobsonstraße (von der Poststraße bis zur Marktstraße) sowie die Herstellung eines attraktiven Spielbereiches für Kinder auf der Grünfläche am Jacobsonplatz vorgesehen. Mit den Bauarbeiten hierfür soll, geeignete Witterung vorausgesetzt, bereits im Januar 2016 begonnen werden. Es ist geplant, diese Maßnahmen bis zum Herbst 2016 abzuschließen. Im Anschluss daran ist für 2017 die Umgestaltung der mittleren Jacobsonstraße (von der Marktstraße bis zur Bismarckstraße) geplant.

 

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Rund drei Millionen von der Kulturstiftung des Bundes für Kulturangebot in Südniedersachsen: Oberharz, Seesen und Osterode erhalten Förderung

Drei Projekte aus Südniedersachsen werden im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ mit insgesamt 2,89 Milllionen Euro gefördert. Das hat der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes am Donnerstag (10. Dezember 2015) entschieden.

Im Harz streben vier kleine Bergbaumuseen eine Neustrukturierung unter dem Dach der Stiftung UNESCO Welterbe im Harz an. Um die lokalen Erinnerungsstätten zu modernen Vermittlungsorten zu entwickeln, werden Ideen, Mittel und Strukturen in drei Schritten gebündelt. Zunächst definieren die Standorte ihre jeweiligen Schwerpunkte neu, in der zweiten Phase werden Ressourcen und Mitarbeiter zusammengeführt, und im dritten Schritt wird das Design der Dauerausstellungen und Museen erneuert und vereinheitlicht. Die Stiftung erhält dafür von der Kulturstiftung des Bundes 1,35 Millionen Euro.

Die Stadt Osterode plant die Neuausrichtung und Umgestaltung der Stadtbibliothek zu einem interkulturellen Ort der Begegnung, Bildung und Kultur. Durch ein vielfältiges Medienangebot in mehreren Sprachen und die Öffnung des Hauses für Schreibwerkstätten, zweisprachige Lesungen und interkulturelle Theaterprojekte will die Bibliothek zum Knotenpunkt einer neuen Kultur in der Stadt werden. Hierfür stellt die Bundeskulturstiftung 1,045 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Jacobson-Haus in Seesen, das bisher die Stadtbibliothek sowie einige Vereine beherbergte, soll zu einem Veranstaltungshaus erweitert werden, in dem Theater, Konzerte und Ausstellungen stattfinden und ein bürgernahes Kulturbüro angesiedelt ist. Das Programm für diese Neuausrichtung entwickeln öffentliche und private Einrichtungen, Kulturvereine und freie Künstler gemeinsam. Die Kulturstiftung des Bundes bezuschusst dieses Vorhaben mit 495.000 Euro. Die Projekte in Osterode und Seesen sowie deren Bibliotheksleiterinnen stehen während des Transformationsprozesses in ständigem Austausch. 

Dazu die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic: „Das ist ein großer Erfolg für die Region Südniedersachsen. Alle drei Projekte haben sich intensiv mit den Fragen des demografischen Wandels, der kulturellen Infrastruktur und der Kulturentwicklung befasst sowie die erforderlichen Transformationsprozesse für sich interpretiert und konzeptionell umgesetzt. Darüber hinaus zeigen die drei ausgewählten Projekte, wie vielfältig die Kulturlandschaft Südniedersachsens ist. Durch die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes können zahlreiche modellhafte und innovative Prozesse in Bewegung gesetzt werden, von denen nicht nur Südniedersachsen profitieren wird.“

Der Landschaftsverband Südniedersachsen hatte in der ersten Jahreshälfte die Suche und Auswahl geeigneter Projekte organisiert und hierfür bereits eine Förderung der Kulturstiftung des Bundes erhalten. Dessen stellvertretender Vorsitzender, der Göttinger Landrat Bernhard Reuter begrüßt die Förderentscheidungen: „Wir sind stolz darauf, dass wir in unserer Region innerhalb kurzer Zeit die Anregungen der Bundeskulturstiftung aufgreifen und Projektplanungen vorlegen konnten. Es hätte sogar noch weitere interessante Ideen gegeben. Südniedersachsen hat bewiesen, dass wir effiziente und reaktionsfähige Kooperationsstrukturen haben.“

Ziel des neuen Förderprogramms der Bundeskulturstiftung ist es, ein zeitgemäßes, auf die jeweilige Region zugeschnittenes Kulturangebot für die Zukunft zu sichern. Zunächst wurden vier strukturschwache Regionen in ganz Deutschland ausgewählt – das Oderbruch, Teile der Saarpfalz, die Schwäbische Alb und Südniedersachsen. In diesen Regionen sollen Konzepte für eine Transformation der bestehenden Kultureinrichtungen erstellt werden, die sich an folgenden Leitfragen orientieren: Was brauchen die Menschen, die hier leben? Was können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern anbieten? Wie soll ein attraktives Kulturangebot für unsere Region in Zukunft aussehen? Wie können wir es zukunftsorientiert organisieren?

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