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13.09.2019

Kita-Neubau: „Absolut in der Zeitschiene“

Das Mauerwerk des Rohbaus steht, die Kita Rhüden wächst.

Die Großbaustelle in der Maatestraße in Rhüden schreitet voran, inzwischen wurden die Mauern hochgezogen, die ersten Konturen sind erkennbar. „Alles läuft gut, wir liegen absolut in der Zeitschiene“, sagt Dirk Tünnermann, Leiter der Hochbauabteilung bei der Stadt Seesen. Die Maurer der Firma Barte waren sogar schneller als erwartet, bevor es aber weitergeht, muss zunächst noch der Statiker die Stürze freigeben. Inzwischen wurden auch schon die ersten Muster für die Klinkersteine geliefert – die genaue Sorte steht noch nicht fest, aber bei der Farbe sind sich alle einig: Die Kita bekommt rote Klinker.

Erst am 21. Mai setzten Seesens Bürgermeister Erik Homann und Ortsbürgermeister Frank Hencken im Beisein von Ratsmitgliedern, Baufirmen und Anwohnern den ersten Spatenstich für den Kita-Neubau. Zuvor wurde das Grundstück erschlossen und die Baustraße eingerichtet. Kein einfaches Vorhaben, denn um mit dem Rohbau zu beginnen mussten Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Gas und Telefon verlegt werden. Auch der Feldweg in Verlängerung der Maatestraße musste vertieft werden und hat im Zuge dessen gleich einen Wendeplatz erhalten.

Nach Beendigung der Tiefbauarbeiten wurde mit dem traditionellen ersten Spatenstich die Phase des Hochbaus eingeleitet und die Bodenplatte gegossen. Rund 250 Kubikmeter Beton wurden benötigt – mehr als 30 Lkw-Ladungen sind in die Bodenplatte geflossen. Der Rohbau soll noch in diesem Jahr zum Großteil verklinkert werden, während im Innenraum der Kita die Heizungs-, Elektro- und Sanitärinstallationen laufen. Im Frühjahr 2020 werden Wege, Plätze und Zufahrten gepflastert, bevor im Sommer die Außenanlagen, Spielgeräte und Einfriedungen gebaut werden. Für den Neubau ist im Haushalt eine Summe von rund drei Millionen Euro vorgesehen. Auch von Seiten der Versicherung ist Geld in die Kita geflossen, denn der Kindergarten wurde bei dem Hochwasser im Jahr 2017 derart überschwemmt, dass eine Sanierung nicht in Frage kam. Wenn alles nach Plan verläuft, kann die Kita bereits im Juli 2020 in die neuen Räumlichkeiten in der Maatestraße umziehen – und bleibt damit vom Hochwasser verschont.

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